13. September: Tag des offenen Denkmals
Entdecken Sie Geschichte zum Anfassen!
Am Sonntag, den 13. September laden wir Sie herzlich ein, Vergangenheit lebendig zu erleben.
Zum Tag des offenen Denkmals öffnen historische Gebäude und Gärten ihre Türen – oft auch Türen, die sonst verschlossen bleiben.

11.00 Uhr Translozierung – Ein Haus zieht um. Führung Haus im Schluh

Haus im Schluh, Im Schluh 35-37, Worpswede

Ensemble aus dem Wohnhaus (errichtet 1800, transloziert 1920) und einem gleichzeitig erbauten Nebengebäude sowie einem Webhaus (errichtet 1850, tranloziert 1937/38), zwei Fachwerkhäuser und ein Ziegelbau unter Reetdeckung. 1920 gründete Martha Vogeler das „Haus im Schluh“ und machte die vom Barkenhoff mitgebrachten originalen Werke ihres Mannes, des Künstlers Heinrich Vogeler, der Öffentlichkeit zugänglich. Das Denkmal wird seit seiner Gründung in vierter Generation von der Familie geführt.

Die Ur-Enkelin von Martha und Heinrich Vogeler, Berit Müller, erzählt um 11:00 Uhr in ihrer Führung „Translozierung – Ein Haus zieht um“ von der Entstehungsgeschichte des „Haus im Schluh“ und aus dem Leben ihrer Ur-Großeltern.

12.00 Uhr Zionskirche

Zionskirche, An der Kirche 3, Worpswede

Die ev.-luth. Kirche wurde unter Aufsicht des königlich Hannoverschen Moorkommissars Jürgen Christian Findorff 1755-59 errichtet. Im Inneren befindet sich ein Rokoko-Kanzelaltar und eine Ahrendt-Orgel. Bemerkenswert ist die künstlerische Ausstattung der Säulenkapitelle an den hölzernen Emporen, die sogenannten „Strafarbeiten“ von Paula Modersohn-Becker und Clara Rilke-Westhoff.

Um 12.00 Uhr bietet Gästeführerin Gitta Rehage eine spannende Führung zur Geschichte der Zionskirche und ihrer Geheimnisse an.

12.00 Uhr Die Käseglocke. Buchvorstellung des neuen Buches zur Entstehung der Käseglocke vor 100 Jahren

Käseglocke, Lindenallee, Zugang über Waldweg in der Marcusheide, Worpswede

Die Worpsweder Käseglocke ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das ehemaliges Wohnhaus des Schriftstellers Edwin Koenemann, der dieses 1926 nach Entwürfen des Architekten Bruno Taut im Künstlerdorf Worpswede baute. Heute wird es als Museum für angewandte Kunst, Worpsweder Kunsthandwerk und Möbel genutzt. Träger ist der gemeinnützige Verein „Freunde Worpswedes e. V.“, der das denkmalgeschützte Haus erworben und seit dem Jahr 2001 dort ein Museum eingerichtet hat.

Der Verein „Freunde Worpswedes e.V.“ bietet spannende Einblicke in die bewegte Geschichte der Käseglocke und ihres Erbauers. Die kunsthandwerkliche Sammlung enthält Originalstücke aus den Bereichen Glas, Keramik, Metall, Webereien, Porzellan, sowie Möbel von Heinrich Vogeler über Bernhard Hoetger bis hin zur Neuzeit.

Das Museum ist von 11-18 Uhr geöffnet.

12.00 Uhr Buchvorstellung

Vorstellung des neuen Buches zur Entstehung der Käseglocke vor 100 Jahren

16.00 Uhr Gartenführung

Führung durch den von Edwin Koenemann fantasievoll und außergewöhnlich angelegten Garten der Käseglocke

13.00 Uhr Heinrich Vogelers Barkenhoff und die Zeit danach. Führung durch den Außenbereich

Barkenhoff, Ostendorfer Straße 10, Worpswede

Das wohl bekannteste Gebäude und architektonische Warzeichen Worpswedes ist das ehemalige Wohn- und Atelierhaus Heinrich Vogelers. Es war Treffpunkt einer künstlerischen Avantgarde der Jahrhundertwende und später Ort utopischer Visionen, die Vogeler in einer Kommune umzusetzen versuchte. So zeugt der Barkenhoff von vielen (kunst-)historisch wichtigen Ereignissen. Heute beherbergt er eine der umfangreichsten Sammlungen zum Werk Vogelers mit der als Gesamtkunstwerk konzipierten Gartenanlage.

Unter dem Motto „Heinrich Vogelers Barkenhoff und die Zeit danach“ führt Brigitte Rehage von der Heinrich-Vogeler-Gesellschaft um 13:00 Uhr durch den Außenbereich und die Gartenanlage. Zudem kann das Gelände auf eigene Faust erkundet werden.

14.00 Uhr Philine-Vogeler-Haus

Philine-Vogeler-Haus, Bergstraße 13, Worpswede

Im Philine-Vogeler-Haus befindet sich heute die Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor. Das Haus wurde nach der Schwägerin Heinrich Vogelers Philine Vogeler benannt, die hier in den Jahren von 1929 bis 1952 eine Galerie und Kunstaustellung führte. Entworfen hat das Haus 1928 der Künstler, Bildhauer und Architekt Bernhard Hoetger – ursprünglich für die Weberin Elisabeth Vatheuer.

14.00 Uhr Vortrag: Philine Vogeler - Alles für die Kunst

Wer war eigentlich die Namensgeberin des Gebäudes? Ein Vortrag mit der Historikerin Kathrin Klug.

15.00 Uhr Das Hoetger-Ensemble mit dem Museum Große Kunstschau und dem Kaffee Worpswede. Bauskulptur und Erlebnisort.

Kaffee Worpswede, Lindenallee 5, Worpswede

Das Kaffee Worpswede ist ein bedeutendes expressionistisches Bauwerk und Teil des von Bernhard Hoetger geschaffenen Ensembles. Die denkmalgerechte Sanierung mit Rekonstruktion der historischen Farbgebung von 1927 hat im Juli begonnen und stellt aufgrund der komplexen Bausubstanz besondere Anforderungen. Um das Kaffee Worpswede und das gesamte Ensemble in seinem Denkmalwert zu verstehen, muss man hinter seine Fassade blicken. Während Bernhard Hoetger zu den bedeutendsten Künstlern seiner Zeit zählte, war Ludwig Roselius als Kaufmann überaus erfolgreich. Aus ihrer fruchtbaren, zugleich schwierigen Zusammenarbeit entstand ein außergewöhnliches Bauwerk, das Worpswede als Künstlerkolonie nachhaltig prägte und heute zu den herausragenden Zeugnissen expressionistischer Architektur zählt.

Kunst, Genuss, Geselligkeit – Hoetger-Ensemble
Das von Bernhard Hoetger entworfene Ensemble mit Kaffee, Logierhaus und Große Kunstschau auf dem Worpsweder Weyerberg bildet ein einzigartiges Ensemble, sowohl architektonisch wie ideell. Im 45-minütigen Rundgang erkunden wir das zukunftsweisende Konzept der Verbindung von Kunst, Genuss und Geselligkeit, das jetzt nach der Restaurierung des Kaffees wieder in seiner ursprünglichen Intention erlebt werden kann.

16.00 Uhr Die Käseglocke. Gartenführung durch den von Edwin Koenemann fantasievoll und außergewöhnlich angelegten Garten

Käseglocke, Lindenallee, Zugang über Waldweg in der Marcusheide, Worpswede

Die Worpsweder Käseglocke ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das ehemaliges Wohnhaus des Schriftstellers Edwin Koenemann, der dieses 1926 nach Entwürfen des Architekten Bruno Taut im Künstlerdorf Worpswede baute. Heute wird es als Museum für angewandte Kunst, Worpsweder Kunsthandwerk und Möbel genutzt. Träger ist der gemeinnützige Verein „Freunde Worpswedes e. V.“, der das denkmalgeschützte Haus erworben und seit dem Jahr 2001 dort ein Museum eingerichtet hat.

Der Verein „Freunde Worpswedes e.V.“ bietet spannende Einblicke in die bewegte Geschichte der Käseglocke und ihres Erbauers. Die kunsthandwerkliche Sammlung enthält Originalstücke aus den Bereichen Glas, Keramik, Metall, Webereien, Porzellan, sowie Möbel von Heinrich Vogeler über Bernhard Hoetger bis hin zur Neuzeit.

Das Museum ist von 11-18 Uhr geöffnet.

12.00 Uhr Buchvorstellung

Vorstellung des neuen Buches zur Entstehung der Käseglocke vor 100 Jahren

16.00 Uhr Gartenführung

Führung durch den von Edwin Koenemann fantasievoll und außergewöhnlich angelegten Garten der Käseglocke

17.00 Uhr Saebens-Haus

Saebens-Haus, Lindenallee 23, Worpswede

Eingeschossiger Massivbau unter steilem, weit herabgezogenem Satteldach in Reetdeckung. Südseite mit außermittigem Zwerchgiebel in Fachwerk. Erbaut 1907 durch den Architekten Walter Schulze; Anbau um 1925. Von 1930-69 lebte der Bremer Fotograf Hans Saebens hier.

17.00 Uhr Führung: Reformarchitektur unter Reet

Der Architekt Walter Schulze zog 1906 auf Einladung von Heinrich Vogeler nach Worpswede und ließ sich als selbständiger Architekt nieder. 1907 baute er sein Wohnhaus in der Lindenallee – mit einem großzügigen, multifunktionalen Innenraum. Diese Innengestaltung im Sinne der Lebensreformbewegung bedeutete einen Abschied der bis dahin üblichen „guten Stube“. Die unkonventionelle Gestaltung des Grundrisses schaffte einen vielfach nutzbaren Raum, der als Aufenthaltsort für die Familie geeignet war.

Die Worpsweder Mühle

Worpsweder Mühle, An der Mühle, Worpswede

1838 als „Erdholländer“ erbaut, ist sie die Mühle seit jeher ein Wahrzeichen des Ortes. Bis 1986 war sie im Mahlbetrieb. Heute ist sie als Denkmal erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich. Bei günstigem Wind drehen sich die Flügel noch immer wie in alter Zeit.

Führungen bei Bedarf durch die Worpsweder Mühle. Im Anschluss bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee den Blick in die Hammeniederung genießen.

Die Worpsweder Mühle zählt zu den bekanntesten Motiven der Künstlerkolonie und wurde vielfach dargestellt. Die Nachfahren des letzten Müllers geben Einblicke in die Geschichte des Erdholländers und seiner Nutzung.

Torfschiffswerft-Museum Schlussdorf

Torfschiffswerft und Fietscafé22, Schlussdorfer Straße 22, Worpswede

Der Heimatverein Schlussdorf führt durch das Museum der alten Torfschiffswerft. Und das Fietscafé22 nebenan bietet Leckereien zur Stärkung.