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Veranstaltungskalender
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Mai 2024
Samstag, 25.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Radtour "Das Teufelsmoor im Klimawandel"
Warum sieht man Silberreiher u. Nilgans, Wespenspinne u. Algenfarn heute im Teufelsmoor? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Moorzerstörung u. Treibhauseffekt einerseits u. Moorvernässung u. Klimaschutz andererseits? Auf einer Radtour (ca. 30 km) erleben wir die landschaftliche Schönheit des Teufelsmoores u. lernen an ausgewählten Stationen Phänomene u. Indizien des Klimawandels kennen. Der Start ist in Worpswede an der Steganlage "Teufelsmoor" auf dem Weyerberg. Weiter geht's in die Hammeniederung u. zu den Retentionsräumen, die auch dem Hochwasserschutz dienen. Im wiedervernässten Torfabbaugebiet im Günnemoor wird der Zusammenhang zum Klima deutlich sichtbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Philine-Vogeler-Haus
10:00 - 14:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
10:15 Uhr
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Flüsterhäuser
Bei einem Streifzug durch das Dorf erfahren Sie die Geschichten hinter den Fassaden. Es ist, als würden Ihnen die Häuser von ihren Erbauern und Bewohnern erzählen. Anhand historischer Fotos werden Sie entdecken, dass sich manche Häuser fast gar nicht verändert haben – andere dafür umso mehr. So können Sie bei unserer kleinen Zeitreise Worpswede von einer ganz anderen Seite kennen lernen.
Termine: März bis Oktober jeden 4. Samstag im Monat
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
10:30 - 12:30 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Osterholz-Scharmbeck auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Osterholz-Scharmbeck
Hafenstraße, Hafen Osterholz-Scharmbeck
13:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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KaLi Schlaufuchs und der Weltraum
KaLis Werkstatt - das Kinderforscherzentrum
Der Weltraum ist ein spannendes Thema für Kinder und auch Erwachsene!

30 Interaktive Mitmachstationen zu Themen wie unser Mond, der Sternenhimmel, der Planetenweg, die Sonne, Gravitation, Teleskope, die Erforschung des Weltraums und viele weitere Stationen, dazu spannende Versuche und eindrucksvolle Bilder laden Kinder, aber auch Erwachsene ein, in die unendlichen Weiten des Weltraums einzutauchen. Junge Menschen sind neugierig, sie stellen Fragen nach dem Wie und Warum.
Auch mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder, Schülerinnen und Schüler u. Erwachsene ermuntern, die Welt zu hinterfragen und ihren Forscherdrang zu entwickeln.

Johann Hieronymus Schroeter hätte seine Freude an dieser Mitmach-Ausstellung gehabt. Zumal sie auch noch an der Stelle stattfindet, an der er in einer alten Torfscheune vor über 240 Jahren seine erste Sternwarte errichtete sowie seine Teleskopspiegel fertigte.
Lilienthal
Klosterstraße 16b, im Amtsgarten (hinter dem Rathaus)
15:00 - 18:00 Uhr
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Aladin und die Wunderlampe
Geister, Geier, Glück und Grusel
Freilichtbühne Lilienthal spielt "Aladin und die Wunderlampe"
"Aladin und die Wunderlampe" ist ein Märchen von Cornelia Stein und Frank Grupe nach den Geschichten aus 1001 Nacht. Die Geschichte handelt von dem jungen Aladin, dem ein Lampengeist fast jeden Wunsch erfüllt. Gefahr droht, als sein fieser Onkel die Macht über die Lampe mit dem Geist an sich reißt. Aber zum Schluss kommt alles zu einem guten Ende.
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
16:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Karaoke-Party
Das Singen unter der Dusche hat ein Ende: Wenn Karaoke, dann richtig!
Mit dem KoDo-Karaoke-Team erwarten euch weit über 50.000 Playbacks, great Sound
and bright Light inklusive, für den erhöhten Fun-Faktor auf und vor der Showbühne.
Wenn sich der beste Freund als aufstrebender Pavarotti, die beste Freundin als heimliche Anastasia outen und die Arbeitskollegen zu Ärzten auf Westerland werden, ist das Spaß pur. Hier gibt es nichts zu gewinnen, aber auch nichts zu verlieren.
Don't dream it, be it. 100% Karaoke supported by Sebastian und Matz.
Gesungen wird auf Hutkasse, jede/r wie sie/er will und kann!
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
19:00 Uhr
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Trio Suter - Poser - Schwebs: Swing, Jazz und Ohrwürmer
Die Formation mit Christian Suter (Gitarre), Florian Poser (Vibraphon) und Peter Schwebs (Kontrabass) spielt hochkarätigen melodischen Jazz und Swing. Alle drei sind renommierte Könner ihres Fachs und regelmäßig in Tourneen, in Funk und Fernsehen, auf einschlägigen Festivals unterwegs - und swingen den Saal des Ludwig-Harms-Hauses.

Eintritt: 18,00 Euro, KuH-Mitglieder 15,00 Euro, ermäßigt 10,00 Euro
Tickets ab 28. April erhältlich bei der Buchhandlung Morgenstern, in der Tourist-Information und Online-Buchung unter www.kulturundheimat.de
Bremervörde
Kirchenstraße 2, Ludwig-Harms-Haus
19:00 Uhr
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Rilke Projekt
"das ist die SEHNSUCHT" Tour
Osterholz-Scharmbeck
Jacob-Frerichs-Straße 1, Stadthalle Osterholz-Scharmbeck
20:00 - 23:00 Uhr
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Abenddämmerungsfahrten
Torfkahnfahrt in der Abenddämmerung auf der Hamme ab Worpswede/Anleger Neu Helgoland Anmeldung erforderlich. 90 Minuten
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger Neu Helgoland
20:30 - 22:00 Uhr
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Sonntag, 26.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Kunsthandwerkermarkt
Im Gebäude und auf dem Gelände der Museumsanlage präsentieren zahlreiche Aussteller ihre Arbeiten – Schmuck, Keramik, Korbwaren, Bekleidung, Nistkästen u.v.a. mehr.
Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt.
Osterholz-Scharmbeck
Bördestr. 42, Museumsanlage Osterholz
11:00 - 18:00 Uhr
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verzaubert-verwunschen-verträumt
Mystische Naturimpressionen und musikalische Spiegelungen - Fotoausstellung mit Musik.
Fotografie: Benita Kapur
Musik: Julika Kase, Violoncello und
Joachim Rieke, Klavier
Schwanewede
Auf dem Sandberg 7A
11:00 - 17:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
11:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
12:00 - 13:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Geführte Entdeckertour durch die Welt der Sinne in Bremervörde
Jeden Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober "Geführte Entdecker-Touren in der Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde"

Die Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich diese Auszeit allein, mit der Familie oder Freunden zu gönnen. Da gibt es Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, Balancegeräte und vieles mehr – ein wahrer ErlebnisSchatz für kleine und große Forschernaturen. Auf dem Außengelände warten viele Stationen darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

In dieser geführten Entdeckertouren können die Besucher die Welt der Sinne kennen lernen. Beginn der 1-stündigen Führung um 14.00 Uhr. Treffpunkt: Beim "Haus der Sinne", Feldstr. 35, Bremervörde
Kosten für die Führung: € 2,00 für Kinder, € 3,00 für Erwachsene.
Bremervörde
Feldstraße 35, Haus der Sinne
14:00 - 15:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Gartenkonzert Diedrichshof
Das Duo Oakfish präsentiert poetischen Pop und Coverversionen von Kate Bush bis Michael Jackson.
Eintritt frei.
Keine Anmeldung erforderlich.
Worpswede
Ostendorfer Straße 27, Diedrichshof
15:00 - 18:00 Uhr
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Wochenendsingen: Baguette, Croisette, Cigarette
Mit Ingo Stoevesandt. Haben Sie Freude am Singen? Dann können Sie hier, auch ohne Vorkenntnisse, Ihrer Stimme freien Lauf lassen. Nach einem Einsingen stimmen wir - passend zum Semesterthema "Frankreich" - bekannte Lieder aus und über Frankreich an - Baguette, Croisette, Cigarette, Babette, Suzette, Claudette: Wir singen uns vom Atlantik bis an die Champs Élysée, bereuen dabei nichts, genießen das Leben in der Bohème und besingen Rosen, die Liebe und das Leben.
Bitte mitbringen: Getränk.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Schroeter Saal
15:00 - 17:00 Uhr
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weber&weber
Führung durch die Ausstellung:
"spinning again".
Worpswede
Bergstrasse 22, Galerie Village nwwk
15:00 Uhr
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Aladin und die Wunderlampe
Geister, Geier, Glück und Grusel
Freilichtbühne Lilienthal spielt "Aladin und die Wunderlampe"
"Aladin und die Wunderlampe" ist ein Märchen von Cornelia Stein und Frank Grupe nach den Geschichten aus 1001 Nacht. Die Geschichte handelt von dem jungen Aladin, dem ein Lampengeist fast jeden Wunsch erfüllt. Gefahr droht, als sein fieser Onkel die Macht über die Lampe mit dem Geist an sich reißt. Aber zum Schluss kommt alles zu einem guten Ende.
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
16:00 Uhr
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Worpsweder Orgelmusik
Konzert an der Ahrend-Orgel

Studierende der Hochschule für Künste Bremen

Orgelklasse von Prof. Stephan Leuthold

Barocke Orgelmusik

Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
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Depui
DEPUI
Vom Verkaufen der Seele, von der eigenen Bestimmung, von Hoffnung, vom Licht, von so manchen Schicksalsschlägen, vom Hinfallen und Aufstehen singt der Norweger und er singt eindrucksvoll.
Schwanewede
Langenberg 2, Bistro Journal
18:00 - 20:00 Uhr
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Montag, 27.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Bilderbuchkino: Pettersson und Findus: Aufruhr im Gemüsebeet
Mit Bianca Widhalm.
Es war ein Tag wie im Bilderbuch. In allen Büschen sangen die Vögel, das Gras wuchs und die ganze Luft war so voll von Frühling, dass der alte Pettersson und sein Kater endlich ihren Gemüsegarten bestellen konnten. Alles war wie jedes Jahr - bis ein Haufen wild gewordener Hühner, ein Schwein und sechs Rindviecher für Aufruhr im Gemüsebeet sorgten... Ab 4 Jahren
Von Sven Nordqvist.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Schroeter Saal
15:00 - 15:40 Uhr
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Dienstag, 28.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 16:00 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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ADFC Kreisverband Osterholz Aktiventreffen
Die Aktiven des ADFC Kreisverbandes Osterholz, treffen sich jeden letzten Dienstag im Monat im Kulturzentrum am Kleinbahnhof, um Strategien ihrer Arbeit zu besprechen und Aktivitäten zu planen.
An unserer Arbeit Interessierte sind herzlich willkommen! Weitere Infos unter: www.adfc-osterholz.de
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
19:00 Uhr
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Cepheiden u. Supernovae als kosmische Meilensteine
Schon in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts gelang es dem bekannten Astronomen Edwin Hubble mittels eines Cepheiden die Entfernung des Andromedanebels zu etwa 1 Millionen Lichtjahren zu bestimmen. Damit wies er als erster nach, dass der Kosmos weit über unsere Milchstraße hinaus reicht. Heute werden Cepheiden und die sehr viel helleren Supernovae vom Typ Ia beobachtet, um den Kosmos zu vermessen. Der Vortrag von Dr. Manfred Zier will erläutern, wie das vor sich geht.
Lilienthal
Wührden 17, AVL Vereinsheim
19:30 Uhr
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Mittwoch, 29.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Bedrohte Moore.
Vom Torfstich zur Klimakatastrophe.
Gemeinsam nachdenken im Museum - Information und offener Austausch zu drängenden Themen.
Bremen
Overbeck-Museum
15:00 Uhr
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Frankreich mit Worten bereisen - Schreibwerkstatt
Mit Sabine Schildgen. Hier erhalten Sie vielfältige Impulse mit Übungen, die Sie spielerisch und ohne Perfektionsdruck in den Schreibfluss begleiten. Thematisch geht es um unsere Verbindungen und Assoziationen mit Frankreich, die wir frei erkunden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Materialkosten sind in der Gebühr enthalten.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Raum St Jürgen
18:30 - 20:30 Uhr
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Donnerstag, 30.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
14:00 - 18:00 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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VörderFeierAbend mit Inga Wehnert
Die Stader Sängerin Inga Wehnert spielt seit mittlerweile 20 Jahren auf vielen Bühnen in Norddeutschland und auch darüber hinaus. Mit ihrer Akustikgitarre und ihrem Gesang schafft sie es immer wieder die Menschen zum Zuhören für sich zu gewinnen - mit Rock/Pop Covers und ihren eigenen deutschsprachigen Liedern.
Das Team vom Haus am See wird für die Bewirtung der Gäste sorgen. Der Eintritt ist frei.
Mit freundlicher Unterstützung der Volksbank eG Osterholz Bremervörde.
Veranstalter: Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH, Tel. 04761/987-142
Bremervörde
SeeLounge am Vörder See
18:00 Uhr
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Herausforderungen für unsere Demokratie
Im Europawahljahr 2024. Mit Dominik Hirndorf. Unsere Demokratie wird immer wieder neu herausgefordert und manchmal sogar gefährdet: Wie weit sind Reichsbürgerideologien in der Gesellschaft verbreitet? Entsteht ein neuer "Klima-Extremismus"? Wie denken die Menschen im Vorfeld zur Europawahl über Parteien, Demokratie und Europa - und wo sehen sie die Chancen? Der Politikwissenschaftler Dominik Hirndorf stellt aktuelle Erkenntnisse der Wahl- und Sozialforschung auf Basis repräsentativer Studien vor. Dabei wird auch die Frage beantwortet, wie Umfragedaten eigentlich entstehen und wie verlässlich sie sind. Der Dozent arbeitet an der Konrad-Adenauer-Stiftung im Bereich Wahl- und Sozialforschung.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Schroeter Saal
19:00 - 21:15 Uhr
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Music Hall Session
Improvisiert und spontan

Bei Wikipedia wird eine Session als "zwangloses Zusammenspiel von Musikern unterschiedlicher Genres" bezeichnet. In Irland gehört das gemeinsame Musizieren seit Jahrzehnten zur Tradition. In Worpswede hat alles am Vatertag 2005 begonnen, damals initiiert und organisiert von Steve Westaway in der kleinen Kneipe der Music Hall. Inzwischen hat Sven Bartel das Zepter übernommen und holt Musiker aus Worpswede, Bremen und umzu in die Music Hall um frei zu musizieren, ungeprobt und spontan, facettenreich und überraschend, einmalig und nicht wiederholbar. Da wird nach Herzenslust gerockt und gerollt, gesungen, gebrüllt und gehaucht, Gitarren soliert, Cajon poliert, mit Tasten garniert. Alte Bekannte und neue Gäste schaffen immer wieder eine einmalige Atmosphäre – im Saal oder im Biergarten. Spezielle Themen vom Schlager bis zum Gedicht, vom Weihnachtslied bis zum Blues garantieren Abwechslung und gute Laune, animieren zum Füße wippen und Mitsingen.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
19:30 - 22:00 Uhr
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Freitag, 31.05.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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FARBE GRENZENLOS
Die Grasberger KUNSTwerker zeigen in einer Gemeinschaftsausstellung Arbeiten aus den Bereichen Fotografie, Goldschmiedekunst, Papierdesign, Malerei, Keramik und Porzellanmalerei.
Die Vernissage findet am 12.04.2024 um 19:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses Grasberg statt. Die Ausstellung dauert bis zum 31.05.2024 und kann zu den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden, das sind:
Montag - Freitag 8 bis 12 Uhr sowie Dienstag 14 bis 16 Uhr und Donnerstag 14 bis 18 Uhr.
Grasberg
Speckmannstraße 30, Rathaus Grasberg
08:00 - 12:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Wandern an der Billerbeck in Oldendorf und Axstedt
Der wunderschöne Bach ist an einigen Stellen in einen naturnahen Zustand zurückversetzt. Seltene Tier- und Pflanzenarten leben in und an dem Gewässer. Unter sachkundiger Führung von Förster a.D. Röhnisch wird die Wanderung zum Erlebnis. Wasserdichte Schuhe sind sinnvoll.
Holste
Oldendorf, Gaststätte Zum Altdeutschen Haus
16:00 - 18:30 Uhr
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DoKo-Spaßturnier die Zweite
Alle Doppelkopf-Spieler*innen sind einzeln oder auch im Quartett herzlich willkommen, gemeinsam in netter Atmosphäre bei unserem zweiten Doppelkopf-Spaßtunier die Karten
auszuspielen. Mit 5 €uro Startgeld und eurer Anmeldung über info@kulturzentrum-
kleinbahnhof.de seid ihr dabei. Gespielt wird nach festen Regeln, die nach der Anmeldung verschickt werden. Los geht's pünktlich um 19.00 Uhr bis zur Siegerehrung mit
Preisverleihung!
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
19:00 Uhr
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Wille And The Bandits
British Roots Rock

Wille And The Bandits übernehmen die musikalische Essenz, Nostalgie und Offenheit der späten 60er und 70er Jahre und mischen Rock and Roll mit einem moderneren Ansatz indem sie Elemente der Weltmusik, Tanzmusik und Hip-Hop kombinieren und so etwas wirklich Einzigartiges schaffen. Sie zählen zu einem der besten Live-Acts Großbritanniens. Inzwischen ist die Band um Wille Edwards zum Quartett angewachsen, mit einer Hammondorgel als Ergänzung. Immer wieder neue kreative Wege zu beschreiten – als Band und Künstler – ist Wille And The Bandits enorm wichtig. Eine aufregende und abwechslungsreiche Zeit für die Band aus Cornwall. Im Januar 2022 veröffentlichten WATB ihr enorm intensives und vielseitiges Album "When The World Stood Still". Dabei haben die Musiker ihren Mix aus energetisch-organischem Alternative-Sound à la Pearl Jam, kernigem, blues-basiertem Rock plus Einsprengseln aus den Folk- und Sixties-Pop-Sujets beibehalten, ihn aber noch mal einen mächtigen Touch direkter, rauer und dreckiger gestylt. Jetzt touren WATB mit ihrem neuen Live-Album "The Kernow Sessions". Ein Strudel bluesiger Töne, untermauert von psychedelischen Tendenzen, mit noch mehr Tiefe und Textur die dem expansiven Sound des Quartetts hinzugefügt wurde – schlicht Weltklasse!
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Juni 2024
Samstag, 01.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Yoga & Kunst
YOGA & KUNST
Bei beiden ist alles erlaubt.
Bei beiden ist der Weg das Ziel.
Beide treffen sich in Worpswede.

Nach den Outdoor-Veranstaltungen im Sommer beim Kaffee Worpswede geht es nun weiter mit Yoga&Kunst indoor im Mimis Erbe, Findorffstraße 10.
Eine Verbindung von Kunst und Yoga, Kreativität, Atmung und Sein. Für Anfänger und Fortgeschrittene.
Jeden ertsten Samstag im Monat um 9 Uhr.

Anmeldung unter michaela.volkmer@projektfit.de oder 0171 4730606
€17,- inkl. Führung durch die Ausstellung
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
09:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
10:15 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Stadtfest in Bremervörde am 1. und 2. Juni 2024
An zwei Tagen wird in diesem Jahr das Stadtfest in Bremervörde stattfinden, und es soll ein Fest für die ganze Familie werden!

Samstag, 1. Juni von 12.00 bis 17.00 Uhr:
Kindertag mit Aktivitäten auf dem Rathausmarkt. Es gibt Spielmodule, Gewinnspiele und eine große Schaufenster-Malaktion.
Ab 18.00 Uhr: Am Abend sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher zu einem Get-Together mit musikalischer Unterhaltung auf dem Rathausmarkt eingeladen (Stadtpicknick)

Sontag, 2. Juni von 11.00 bis 18.00 Uhr:
An zahlreichen Marktständen werden Waren aller Art angeboten. Die Geschäfte öffnen ab 12.00 Uhr ihre Ladentüren und laden zum verkaufsoffenen Sonntag ein.
Trödel und Gebrauchtes findet man auf dem Stadtflohmarkt im Bereich Bahnhofstraße.
Liebhaber historischer Fahrzeuge kommen beim Oldtimertreffen auf ihre Kosten.
Auf dem Rathausmarkt werden sich die BOS-Einheiten aus der Region mit Polizei, DRK, THW und Feuerwehr auf einer "Blaulicht-Meile" präsentieren.

Nähere Informationen unter www.brv-marketing.de

Veranstalter:
Bremervörder City- und Stadtmarketing e.V., Tel. 04761/9820510
Bremervörde
Innenstadt Bremervörde
12:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Osterholz-Scharmbeck auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Osterholz-Scharmbeck
Hafenstraße, Hafen Osterholz-Scharmbeck
13:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich und Martha Vogeler
Führung zu Leben und Werk des Künstlers Heinrich Vogeler mit dem Besuch der beiden Museen Barkenhoff und Haus im Schluh.
Auf der Suche nach einer besseren Welt. Mit seinem Barkenhoff erbaut sich der Künstler Heinrich Vogeler mit seiner Frau Martha und seinen Kindern ein Paradies, eingebettet in eine dekorative Kunst des Jugendstils. Hier verwirklicht er seinen Traum von einem Gesamtkunstwerk, indem er sein Haus mit selbst entworfener Einrichtung schmückt und dazu eine prächtige Gartenanlage gestaltet, wo er nun ein Leben in Harmonie und Schönheit mit seiner Familie und seinen vielen Gästen führen möchte.
Die bitteren Erfahrungen des Ersten Weltkrieges veranlassen den Künstler, nach einem neuen Sinn des Lebens, nach Lebensqualität und einem menschenwürdigen Zusammenleben zu suchen. Heinrich Vogeler verwandelt den Barkenhoff in eine Kommune und Arbeitsschule. Das viel beachtete Experiment war nicht nur aus finanziellen Gründen zum Scheitern verurteilt.
Während seine Frau Martha sich mit den Kindern im "Haus im Schluh" in Worpswede eine neue Existenz aufbaut, sucht Vogeler seine neue geistige Heimat und eine neue sozialistische Kunstauffassung in der Sowjetunion.

Termin: Samstag, 01.06.2024, 13 h
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Preis: 24 € pro Person inkl. Museumseintritt für zwei Museen
Treffpunkt und Anmeldung (erforderlich): Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,
Tel.: 04792 935820 oder info@worpswede-touristik.de
Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:00 - 15:30 Uhr
Details anzeigen
Spaziergang für alle Sinne
Natur - Sinn - Gehen: Wie schön es doch ist die Geräusche und Gerüche wahrzunehmen. Auf einer Runde durch den Wald, am Fuße des Weyerbergs.
Anschließend im Hoetger Hof genussvoll etwas leckeres Essen und die Sinne umschmeicheln.

Genuss, bewusst erfahren, stärkt die Resilienz.

Bewegung erneuert die Zellen und die Sinne führen das Bewusstsein nach innen in die Stille.

Einen Samstag gemeinsam Resilienz fördern und genussvoll die Sinne umschmeicheln.
Wir treffen uns am Hoetger Hof und gehen von dort los.
Nach der Runde durch die schöne Natur am Weyerberg mit Bewegungen unter freiem Himmel und Atemübungen, lassen wir den Nachmittag im Garten des Hoetger Hofes ausklingen.
Worpswede
Hinterm Berg 14, Hoetger Hof, Kreativhaus im Hoetger Hof
14:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
Details anzeigen
Waldführung im FriedWald Bremervörde
Was ist das Besondere am FriedWald Bremervörde? Antworten auf diese Frage geben FriedWald-Försterinnen und -Förster bei einer kostenlosen Waldführung.
Bei dem gemeinsamen Spaziergang durch den Bestattungswald erklären sie die Bestattung in der Natur – von Grabarten und Kosten über die Auswahl des passenden Baumes bis hin zur Gestaltung von Beisetzungen. Gleichzeitig können Interessierte bei der etwa einstündigen Tour Fragen zu FriedWald stellen und die Schönheiten des Waldes entdecken.
Treffpunkt ist der FriedWald-Parkplatz. Anfahrt: Kreuzung "Waldstraße" und "Am Steinberg", 27432 Bremervörde.
Anmeldung: Die Waldführungen finden regelmäßig am Wochenende statt und sind in der Teilnehmerzahl für eine angenehme Gruppengröße begrenzt.
Weitere Termine und Anmeldung unter www.friedwald.de/bremervoerde oder Tel. 06155 848-100.
Veranstalter: FriedWald GmbH
Bremervörde
FriedWald-Parkplatz
14:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Moor erleben mit allen Sinnen
Leben im Moor wirklich kleine Hexen und Teufel? Und müssen wir uns vor fleischfressenden Pflanzen in Acht nehmen? Wir tasten uns blind von Birke zu Birke, schmecken Buchweizen, hören Geschichten und nehmen ein Moorbad. Alte Bilder zeigen uns, wie die Menschen früher hier lebten und wir überlegen gemeinsam, wie es wohl in 100 Jahren hier aussehen wird, wenn der Klimawandel alles verändert hat.

Für Erwachsene und Kinder

Wir bilden Fahrgemeinschaften ins Moor.
Bitte ein kleines Picknick und ein Handtuch mitbringen.
Anmeldung über VHS Lilienthal (04798-929240)
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
15:00 - 18:00 Uhr
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KaLi Schlaufuchs und der Weltraum
KaLis Werkstatt - das Kinderforscherzentrum
Der Weltraum ist ein spannendes Thema für Kinder und auch Erwachsene!

30 Interaktive Mitmachstationen zu Themen wie unser Mond, der Sternenhimmel, der Planetenweg, die Sonne, Gravitation, Teleskope, die Erforschung des Weltraums und viele weitere Stationen, dazu spannende Versuche und eindrucksvolle Bilder laden Kinder, aber auch Erwachsene ein, in die unendlichen Weiten des Weltraums einzutauchen. Junge Menschen sind neugierig, sie stellen Fragen nach dem Wie und Warum.
Auch mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder, Schülerinnen und Schüler u. Erwachsene ermuntern, die Welt zu hinterfragen und ihren Forscherdrang zu entwickeln.

Johann Hieronymus Schroeter hätte seine Freude an dieser Mitmach-Ausstellung gehabt. Zumal sie auch noch an der Stelle stattfindet, an der er in einer alten Torfscheune vor über 240 Jahren seine erste Sternwarte errichtete sowie seine Teleskopspiegel fertigte.
Lilienthal
Klosterstraße 16b, im Amtsgarten (hinter dem Rathaus)
15:00 - 18:00 Uhr
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Klima & Mo(o)re
Mit dem Moorexpress nach Worpswede zum Klimakonzert.

Streichquartett der Bremer Philharmoniker. Mit Reinhold Heise Violine, Leila Hairova Violine, Saori Yamada Viola, Benjamin Stiehl Violoncello.

Programm
12:07 Abfahrt von Bremen Hbf nach Worpswede Bahnhof
15:30 Klimakonzert Zionskirche Worpswede mit Vortrag von der Moorexpertin Sabrina Hüpperling (BioS Osterholz e.V.) im Wechsel mit der sommerlich-leichten Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy
16:30 Kaffee & Kuchen
18:05 Rückfahrt Worpswede Bahnhof nach Bremen Hbf

Tickets
20,90 € Konzert inkl. VVK-Gebühren
40,90 € Konzert plus Hin-und Rückfahrt im Moorexpress wie beschrieben inkl. aller VVK-Gebühren
Worpswede
Zionskirche
15:30 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Pizzabacken auf dem Lilienhof
Für Jung und Alt wird wieder ein gemeinsames Pizzabacken auf dem Lilienof angeboten. Die Pizza wird frisch in unserem Steinbackofen gebacken. Wer möchte, darf beim Belegen helfen. Die Worphüser Heimotfrünn freuen sich auf einen launigen Abend mit vielen Gästen.
Lilienthal
Lilienhof 1
17:00 - 21:00 Uhr
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Worpsweder Gruselkabinettstückchen
Entdecken Sie bei unserem Laternenspaziergang rund um den Weyerberg und in das Ortszentrum noch den einen oder anderen verschwiegenen Winkel und lassen Sie sich vom "Verteller" hin und wieder zu einer Gänsehaut provozieren.
Worpswede bei Nacht ist weit davon entfernt, ein verschlafenes Dorf zu sein! Wenn Sie Lust haben, Worpswede mal von einer anderen – einer "einheimischen" – Seite kennenzulernen, dann folgen Sie den Spuren unserer Vorfahren und lassen Sie sich in eine ferne, uns vielleicht schon etwas fremd gewordene Welt entführen. Es sind nicht Götter, Kulte, Sitten und Gebräuche, die Ihnen auf der ca. 2-stündigen Nachtwanderung nahe gebracht werden. Vielmehr ist es die menschliche Seite unseres Dorfes, die durch Geschichten und Geschichtchen – unseren Döntjes – für Sie wieder lebendig werden soll.
Wenn Sie diese kleine Zeitreise unternehmen möchten, sollten Sie dem Wetter entsprechend gekleidet sein und festes Schuhwerk dabei haben. Für die Beleuchtung ist gesorgt!
Termine: jeden 1. Samstag im Monat
Startzeit: September bis April 20 h, Mai bis August 22 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,
Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
22:00 - 00:00 Uhr
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Sonntag, 02.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Kunsthandwerkermarkt rund um das Logehuus
Veranstalter:
Hesedorfer Heimatverein e.V., Ansprechpartner 1. Vorsitzender Herr Fischer, Tel. 04761/71470
Bremervörde
Auf der Loge 2a, Heimathaus Logehuus
11:00 - 17:00 Uhr
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Artenreiche Wiesen- und Vogelwelt in den Ritterhuder Hammewiesen
Zahlreiche Vogel- und Insektenarten sind auf artenreiche Wiesenlandschaft angewiesen. Das Projekt "lebendiges Wasser, bunte Wiesen" will eine artenreiche Wiesenlandschaft entwickeln und langfristig als Lebensraum, Fortpflanzungs- und Nahrungsbiotop für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Gras und Wiesenkräuter werden zu Heu für Bioland Angusrinder verwendet.
Bitte mitbringen: Fahrrad, Fernglas, festes Schuhwerk, wetterangepasste Kleidung
Ritterhude
Riesstraße 11, Parkplatz Hamme Forum
11:00 - 13:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Stadtfest in Bremervörde am 1. und 2. Juni 2024
An zwei Tagen wird in diesem Jahr das Stadtfest in Bremervörde stattfinden, und es soll ein Fest für die ganze Familie werden!

Samstag, 1. Juni von 12.00 bis 17.00 Uhr:
Kindertag mit Aktivitäten auf dem Rathausmarkt. Es gibt Spielmodule, Gewinnspiele und eine große Schaufenster-Malaktion.
Ab 18.00 Uhr: Am Abend sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher zu einem Get-Together mit musikalischer Unterhaltung auf dem Rathausmarkt eingeladen (Stadtpicknick)

Sontag, 2. Juni von 11.00 bis 18.00 Uhr:
An zahlreichen Marktständen werden Waren aller Art angeboten. Die Geschäfte öffnen ab 12.00 Uhr ihre Ladentüren und laden zum verkaufsoffenen Sonntag ein.
Trödel und Gebrauchtes findet man auf dem Stadtflohmarkt im Bereich Bahnhofstraße.
Liebhaber historischer Fahrzeuge kommen beim Oldtimertreffen auf ihre Kosten.
Auf dem Rathausmarkt werden sich die BOS-Einheiten aus der Region mit Polizei, DRK, THW und Feuerwehr auf einer "Blaulicht-Meile" präsentieren.

Nähere Informationen unter www.brv-marketing.de

Veranstalter:
Bremervörder City- und Stadtmarketing e.V., Tel. 04761/9820510
Bremervörde
Innenstadt Bremervörde
11:00 - 18:00 Uhr
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Lilienthaler Kinderzeit
Während die Eltern oder Großeltern die aktuelle Kunstausstellung anschauen, entdecken die Kinder die ausgestellten Kunstwerke spielerisch mit Lupe, Stiften, Malfarben und Bastelmaterialien, begleitet von der Kunstpädagogin Christa Herzog. Ein altersgemäßes, spannendes Programm für Kinder ab 4 Jahren.
Und im Bilderbuchkino gibt es eine Überraschung.
Lilienthal
Trupe 6
11:00 - 13:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Führung durch die Ausstellung mit Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi
Bremen

11:30 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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Tag der offenen Museumstüren
Die Lilienthaler Museen laden zum gemeinsamen Tag der offenen Tür ein:

Telescopium, Hauptstraße 1
Kutschenmuseum, Trupe 10
Kalis Werkstatt, Klosterstraße 16 b
O´lln Handwarkers, Lilienhof 2
Kunststiftung, Trupe 6
Heimatverein, Feldhäuser Str. 16
Schulmuseum, Falkenberger Landtr. 67
Worphüser Heimotfrünn, Lilienhof 1
Lilienthal

12:00 - 17:00 Uhr
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Eine Künstlerin zwischen zwei Welten. Margaret Kelley – Werke aus vier Jahrzehnten
Die Begegnung mit dem Werk von Margaret Kelley ist eine große Überraschung: Hier trifft man auf eine existenzielle künstlerische Dringlichkeit, die in dieser Art nur selten zu spüren ist. Genau das macht das Werk der Künstlerin so besonders, dass es eine Kunst ist, die "(...) keiner Mode folgt, nichts mit irgendeinem Stil zu tun hat, sondern sich als ein energiegeladener, gleichwohl malerisch und zeichnerisch sehr differenzierter, sehr subtiler Kosmos ereignet." – wie Bernd Küster, der beste Kenner von Leben und Werk der Künstlerin, in einem Katalogbeitrag schrieb.
Die seit über drei Jahrzehnten mit Worpswede verbundene Malerin Margaret Kelley, 1954 in Los Angeles geboren, studierte Kunst an der Universität Long Beach und erhielt 1979 ein Graduiertenstipendium für eine weiterführende Ausbildung an der Münchner Akademie, wo sie bis 1983 studierte. Von dort kehrte sie nach Kalifornien zurück, unterrichtete in Los Angeles und Long Beach und kam 1991 erneut nach Europa zu einem Atelierhaus-Aufenthalt in Worpswede. Sie setzte ihre künstlerische Ausbildung fort und begann ihre Karriere in einem Spagat zwischen den unterschiedlichen (Kunst)-Welten.
Ihr auf die amerikanische und die europäische abstrakte Moderne gleichermaßen bezogenes Werk zeigt auf Leinwand oder Papier Bänder farbiger Flächen, die zeichnerisch miteinander verknüpft sind und von anderen Materialien überlagert werden können. Die Vielschichtigkeit ihrer Arbeiten ist Ausdruck komplexer Lebenszusammenhänge, die sie zeigen möchte. Farbige Felder und zeichnerische Strukturen, die die Abläufe immer wieder unterbrechen, werden zu Symbolen natürlicher Prozesse oder zu Formen eines persönlichen Ausdrucks für das eigene Leben und seine Befindlichkeit.
Margaret Kelleys künstlerische Formensprache verrät in jedem Motiv, in der Wahl des verwendeten Materials, in jeder graphischen Spur, in jeder Farbschichtung etwas Notwendiges. Der Betrachter spürt: Das muss so sein. Er empfindet eine künstlerische Kraft, die formale Entsprechungen sucht für subjektive Erfahrung und sich nicht mit dem einmal Gefundenem zufriedengibt. So gelingen Kelley in vielen ihrer Werke großartige Gleichnisse für die Erfahrung von Brüchigkeit und Hinfälligkeit menschlicher Existenz.
Die Ausstellung in der Galerie Altes Rathaus ist eine Hommage aus Anlass des 70. Geburtstages der seit langem in Worpswede lebenden und in Bremen arbeitenden Künstlerin.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
12:00 - 13:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Geführte Entdeckertour durch die Welt der Sinne in Bremervörde
Jeden Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober "Geführte Entdecker-Touren in der Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde"

Die Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich diese Auszeit allein, mit der Familie oder Freunden zu gönnen. Da gibt es Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, Balancegeräte und vieles mehr – ein wahrer ErlebnisSchatz für kleine und große Forschernaturen. Auf dem Außengelände warten viele Stationen darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

In dieser geführten Entdeckertouren können die Besucher die Welt der Sinne kennen lernen. Beginn der 1-stündigen Führung um 14.00 Uhr. Treffpunkt: Beim "Haus der Sinne", Feldstr. 35, Bremervörde
Kosten für die Führung: € 2,00 für Kinder, € 3,00 für Erwachsene.
Bremervörde
Feldstraße 35, Haus der Sinne
14:00 - 15:00 Uhr
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Öffnung Hein Meyer Museum - Otto Tetjus Tügel Zuhause
Das "Alte Rathaus" wurde nach einer wechselvollen Geschichte aus dem "Dornröschen-Schlaf" von Hein Meyer und seiner Frau zum Leben erweckt und mit großer Tatkraft zum "Tügel-Haus" restauriert.

Im Erdgeschoß entstand ein Museum: Das "Hein-Meyer-Museum" mit zahlreichen, bemerkenswerten Bildern des bedeutenden Künstlers Otto Tetjus Tügel und einigen anderen Kunstmalern.

Jeden 1. und 3. Sonntag öffnet es seine Türen und die Besucher können sich einen Eindruck von diesem liebevoll errichteten Museum machen.

Veranstalter:
Museum Hein Meyer, Ansprechpartner ist Herr Oetjen, Tel. 0162 - 4150817
Bremervörde
Neue Straße 33, Hein Meyer Museum -Otto Tetjus Tügel Zuhause
14:00 - 18:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Öffnung des Trachtenmuseums im Logehuus in Hesedorf
Trachtenmuseum mit Vorstellung der Brautkrone und Hochzeitskränze sowie Hochzeitsbildern aus der "guten alten Zeit".

Veranstalter:
Hesedorfer Heimatverein e.V., Ansprechpartner 1. Vorsitzender Herr Fischer, Tel. 04761/71470
Bremervörde
Auf der Loge 2a, Heimathaus Logehuus
14:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Aladin und die Wunderlampe
Geister, Geier, Glück und Grusel
Freilichtbühne Lilienthal spielt "Aladin und die Wunderlampe"
"Aladin und die Wunderlampe" ist ein Märchen von Cornelia Stein und Frank Grupe nach den Geschichten aus 1001 Nacht. Die Geschichte handelt von dem jungen Aladin, dem ein Lampengeist fast jeden Wunsch erfüllt. Gefahr droht, als sein fieser Onkel die Macht über die Lampe mit dem Geist an sich reißt. Aber zum Schluss kommt alles zu einem guten Ende.
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
16:00 Uhr
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Worpsweder Orgelmusik
Konzert an der Ahrend-Orgel

"Ein Sommertraum":
Kompositionen von Jan Pieterszoon Sweelinck, Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach

Hyunjoo Na, Ahrend-Orgel

Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskriche
17:00 - 18:00 Uhr
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Montag, 03.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Dienstag, 04.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Singen im Cultimo
Die Gelegenheit, mal (wieder) mit anderen gemeinsam zu singen! Ein offenes Treffen für alle, die entspannt in netter Runde bekanntes Liedgut anstimmen möchten. Ohne Noten und Benotung, mal mit, mal ohne Gitarrenbegleitung singen wir bekannte Folksongs, Rockoldies und Volkslieder. Wir treffen uns jeden ersten Dienstag im Monat, außer an Feiertagen. Herzlich willkommen!
Gnarrenburg
Kuhstedtermoor 24
19:00 Uhr
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Mittwoch, 05.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Frankreich mit Worten bereisen - Schreibwerkstatt
Mit Sabine Schildgen. Hier erhalten Sie vielfältige Impulse mit Übungen, die Sie spielerisch und ohne Perfektionsdruck in den Schreibfluss begleiten. Thematisch geht es um unsere Verbindungen und Assoziationen mit Frankreich, die wir frei erkunden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Materialkosten sind in der Gebühr enthalten.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Raum St Jürgen
18:30 - 20:30 Uhr
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Der Bioladen Moorrübe wird zur Kinorübe!
Von März bis Oktober wird der Bioladen am ersten Mittwoch des Monats zum Kino: Aus der Moorrübe wird die Kinorübe! Eintritt frei. Spenden immer willkommen.
Worpswede
Walter-Bertelsmann-Weg 2, Bioladen Moorrübe
19:00 Uhr
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Lions-Open-Air-Konzert mit Take5
Einlass ab 18.30 Uhr

Take5 trifft den richtigen Groove: Die vier Musiker vermischen gekonnt alle partytauglichen Stilrichtungen der letzten 6 Jahrzehnte und schaffen es durch eine unglaubliche Nähe zu ihrem Publikum immer wieder aus allen Veranstaltungen eine große Partymeile zu zaubern. Dabei ist es egal, ob es die großen oder kleinen Bühnen sind. Hochzeiten oder private Partys gehören ebenso dazu wie Firmenfeste, Stadtfeste, Schützenfeste, etc.

Spaß vor – auf und hinter der Bühne ist garantiert.

Mit freundlicher Unterstützung der Natur- und Erlebnispark Bremervörde GmbH
Bremervörde
Kiebitzweg, Seebühne am Vörder See
19:30 Uhr
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Donnerstag, 06.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Henri Matisse an der Côte d'Azur
Mit Detlef Stein. An der Côte d'Azur hat Henri Matisse (1869 - 1954) nach dem Ende des Ersten Weltkriegs seinen Lebensmittelpunkt gefunden und schuf dort zahlreiche Meisterwerke. Das Licht des Südens, das Mittelmeer und die mediterrane Vegetation haben den Künstler stark geprägt. Doch auch Begegnungen mit dem Impressionisten Pierre-Auguste Renoir sowie mit seinem langjährigen Künstlerfreund Pablo Picasso zählen zu wichtigen Momenten im Leben des Matisse. Der Vortrag erzählt von diesen Begegnungen, beschreibt wichtige Schaffensorte und stellt ausgewählte Werke in einen kunstgeschichtlichen Kontext.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Schroeter Saal
19:00 Uhr
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Freitag, 07.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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Moorwanderung
Das Teufelsmoor – vielfach als unwirtlich beschrieben, oft idyllisch gemalt. Was ist davon geblieben? Was zeichnet diesen charakteristischen Lebensraum aus und warum ist der Erhalt des Moores ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz?

Auf einer Wanderung durch einen geschützten Hochmoorbereich erfahren die Gäste die Besonderheiten der dort lebenden Pflanzen- und Tierarten, geschichtliche Aspekte der Kultivierung sowie klimarelevante Fakten sowohl bei Entwässerung und Abbau als auch bei Wiedervernässung des Moorkörpers.

Dauer: 2 Stunden plus An- und Abfahrt
Kosten: 14,00 €/Person
Kinder bis 14 Jahre: kostenfrei
Unbefestigte Wege
TN-Zahl: max. 16 Personen
Anfahrt in eigenem PKW, es werden bei Bedarf Fahrgemeinschaften gebildet
Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sowie ggf. Insektenschutz wird unbedingt empfohlen.
Der Weg ist nicht befestigt, gute Trittsicherheit ist erforderlich.
Worpswede
Bergstr. 13, Touristinformation für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
18:00 - 21:00 Uhr
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Lesung aus "Lilienthal oder die Entzauberung des Himmels"
Der Autor Jakob Stein ruft anhand seines Romans "Lilienthal oder die Entzauberung des Himmels" die Zeit der französischen Besatzung Lilienthals auf und versucht, die tragischen Ereignisse von damals zu klären.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Schroeter Saal
19:00 Uhr
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Gong-Flussfahrt
Erleben Sie die Faszination eines chinesischen Gong in der bezaubernden Atmosphäre der Hammewiesen. Begleitet und getragen von den archaischen Klängen, gleiten Sie mit dem Torfkahn über das Wasser. Verbunden mit Natur, dem weiten Himmel und dem besonderem Licht der Moorlandschaft geniessen Sie ein einzigartiges Erlebnis.
Worpswede
Hammehafen
19:30 Uhr
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Die Punktheke
Der erste offene Freitag mit der Punktheke.
Endlich ein neuer Monat! Endlich wieder Punk!! Kaltes Bier steht bereit!
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1
20:00 - 23:00 Uhr
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CARA
Celtic Folk Music

Wenn sie spielen, eröffnen sich Klangräume und Bilder, die den Zuhörer mit auf eine Reise in poetische Welten nehmen und doch nie den Gegenwartsbezug verlieren. Cara verkörpert Authentizität, Virtuosität und musikalische Vielfalt. Märchenhafte Balladen um Liebe und Verrat, um Zauberkraft, um Sehnsucht und Rache, um dunkle, stürmische Zeiten und die immer neu erblühende Hoffnung wechseln sich ab mit den typischen temperamentvollen Tanzmelodien, wie sie bis heute in den Pubs Irlands gespielt werden. Bereits zweimal wurde Cara mit dem Irish Music Award ausgezeichnet. Seit 21 Jahren tourt die Band durch Deutschland und die Welt, spielt neben traditionellen auch eigene moderne Songs und Tunes. Die deutsch-schottische Formation setzt sich aus vier der versiertesten MusikerInnen ihres Genres zusammen. Vocals wechseln sich ab mit rasanten Instrumentals, die vom virtuosen Zusammenspiel von Fiddle und Uilleann Pipes leben. Etwas Besonders ist die Interaktion von Gitarre und Piano und die ausgefallenen und rhythmisch und harmonisch reichhaltigen Arrangements der Band.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 - 23:00 Uhr
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Bremen Vier Comedy Club
Der Bremen Vier Comedy Club macht wieder Station im Hamme Forum Ritterhude. Die Comedians Jonny Armstrong, Pam Pengco und Tobi Freudenthal mit ihren witzigen Auftritten sorgen für gute Laune.
Ritterhude
Riesstraße 11, Hamme Forum
20:00 - 22:00 Uhr
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Samstag, 08.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Wochenmarkt
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz, der alles bietet, was das Wochenende schöner macht! Zum Beispiel
- beste Kaffeespezialitäten
- Obst und Gemüse in Bio-Qualität
- Frischfisch, Räucherfisch und Fischbrötchen
- Fleisch- und Wurstwaren
- Bäckerei mit Brot, Brötchen und Kuchen
- eine riesige Auswahl an Gewürzen
- Käsespezialitäten
- Honig direkt vom Imker
- Blumen, Kränze und Gestecke
- wechselndes Kunsthandwerk
- Antiquitäten
und bei trockenem Wetter auch die Kunst an der Wäscheleine von Ina und Markus Landt
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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800 Jahre nasse Füße
Auf einer Radtour entlang von Hamme und Wümme entdecken wir die Geschichte der Landschaft. Jahrhunderte hat der Mensch gegen die Überschwemmungen der Flüsse gekämpft und Deiche und Schleusen gebaut, um die Flussniederung bewirtschaften zu können. Trotzdem finden Überschwemmungen auch heute noch statt. Wieviel Platz braucht das Wasser in Zukunft? Wir kommen an der Ritterhuder Schleuse vorbei, sehen wie Ebbe und Flut hier tief im Binnenland wirken, erkennen Deichbruchstellen und gelangen schließlich zur St. Jürgenkirche, an der die Kirchgänger früher mit dem Boot angelegt haben. Der Fischotter ist in Wümme und Hamme zurückgekehrt und die großflächigen Röhrichte sind Lebensraum für seltene Vögel wie Blaukehlchen und Rohrsänger. Auch die Hamme bietet mit ihren "wiederbelebten" Altarmen, Blänken und Überschwemmungszonen eine neue Vielfalt.
Ritterhude
Niederenderstraße 1, Naturinformationshaus Ritterhude
10:00 - 14:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Arbeiten an der Hamberger Streuobstwiese
In der Nähe des Alten Rathauses in Hambergen unterhält der NABU seit Jahrzehnten eine vielfältige Obstwiese. Nicht nur das Ernten, sondern auch die vielen kleinen Arbeiten im Jahreslauf bereiten Freude. Sie sind herzlich eingeladen.
Hambergen
Bremer Straße 4, Altes Rathaus Hambergen
10:00 - 13:00 Uhr
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800 Jahre nasse Füße
Auf einer Radtour entlang von Hamme und Wümme entdecken wir die Geschichte der Landschaft. Jahrhunderte hat der Mensch gegen die Überschwemmungen der Flüsse gekämpft und Deiche und Schleusen gebaut, um die Flussniederung bewirtschaften zu können. Trotzdem finden Überschwemmungen auch heute noch statt. Wieviel Platz braucht das Wasser in Zukunft? Wir kommen an der Ritterhuder Schleuse vorbei, sehen wie Ebbe und Flut hier tief im Binnenland wirken, erkennen Deichbruchstellen und gelangen schließlich zur St. Jürgenkirche, an der die Kirchgänger früher mit dem Boot angelegt haben. Der Fischotter ist in Wümme und Hamme zurückgekehrt und die großflächigen Röhrichte sind Lebensraum für seltene Vögel wie Blaukehlchen und Rohrsänger. Auch die Hamme bietet mit ihren "wiederbelebten" Altarmen, Blänken und Überschwemmungszonen eine neue Vielfalt.
Ritterhude
Niederenderstraße 1, Naturinformationshaus Ritterhude
10:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Yogafestival
Wir laden ein zum 1. Yoga Festival in Worpswede am Samstag, 08.06.2024. Geplant ist ein Tag mit ausgiebig Yoga, Achtsamkeit, einer Wanderung rund um den Weyerberg, leckerem Essen, Zeit zum Austausch und Entspannen, der Möglichkeit eines Cajon- Workshops oder deiner Verwirklichung bei einem Kunstdruck- Workshop. Das Yoga- Angebot ist für alle Levels ausgerichtet. Es freuen sich auf Dich, Kerstin Ratermann und Michaela Volkmer.
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
10:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
10:15 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahn und Moorexpress
Unternehmen Sie einen Ausflug mit dem dem Torfkahn und dem Moorexpress ab Osterholz-Scharmbeck auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.

Die Rückfahrt findet mit dem Moorexpress statt.
Osterholz-Scharmbeck
Hafenstraße, Hafen Osterholz-Scharmbeck
13:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Zwischen Himmel und Hamme
Geschichten und Geschichtchen aus der bewegten Worpsweder Vergangenheit erzählt "Jan vom Moor" während eines vergnüglichen Spaziergangs.
Unseren "Hügel", den Weyerberg, der heute noch für die Weitsicht der Worpsweder sorgt, verdanken wir einem Riesen. Eine Kaufmannstocher brachte die Kunst und vor allem einen Künstler nach Worpswede. Von einem Lustschloss, das eine Gräfin aus der Linie der Wittelsbacher auf dem Weyerberg bauen wollte, blieb nur die Schloss-Scheune. Und Ping-Pong und aufgehängte Wäsche im Museum haben auch in Worpswede nicht zwangsläufig etwas mit einer Kunst-Performance zu tun...
Termine: jeden zweiten Samstag im Monat jeweils um 13:30 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:30 - 15:30 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Lilienthal unter französischer Herrschaft: Ein historischer Spaziergang
1813 wird Lilienthal von der französischen Garnison in Bremen fast vollständig zerstört und niedergebrannt. Jakob Stein führt an Orte und Plätze, die die damalige Katastrophe bezeugen. Er erläutert, welche zu Spielorten seines Romans über Lilienthal wurden.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof, Vorplatz
14:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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Klezmermusik für die ganze Familie
Familienkonzert der Band Mischpoke aus Hamburg: Mit allen Sinnen musikalisch feiern!

Das Ausnahme-Konzert dieser Klezmer-Band berücksichtigt die Bedürfnisse von Kindern in besonderer und berührender Weise.
Es wird dazu führen, dass Groß und Klein gemeinsam Musik erleben, dass sie zusammen klatschen, tanzen und singen.
Hier lernen viele der jungen Gäste die klassischen Instrumente noch einmal ganz neu und anders kennen.

Mischpoke musiziert mit Leib und Seele, handgemacht, auf hohem Niveau und reißt so alle mit.

Auf diese Weise haben sie z.B. am Ostersonntag ein Mehrgenerationen-Publikum in der Elbphilharmonie Hamburg in außerordentliche Verzückung versetzen können.

Wir freuen uns auf zahlreiche junge Besucher in Begleitung Ihrer Eltern und Großeltern.
Schwanewede
Meyenburger Damm 10, Meyenburger Kirche St. Luciae
14:00 - 15:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
14:00 - 17:00 Uhr
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KaLi Schlaufuchs und der Weltraum
KaLis Werkstatt - das Kinderforscherzentrum
Der Weltraum ist ein spannendes Thema für Kinder und auch Erwachsene!

30 Interaktive Mitmachstationen zu Themen wie unser Mond, der Sternenhimmel, der Planetenweg, die Sonne, Gravitation, Teleskope, die Erforschung des Weltraums und viele weitere Stationen, dazu spannende Versuche und eindrucksvolle Bilder laden Kinder, aber auch Erwachsene ein, in die unendlichen Weiten des Weltraums einzutauchen. Junge Menschen sind neugierig, sie stellen Fragen nach dem Wie und Warum.
Auch mit dieser Ausstellung wollen wir Kinder, Schülerinnen und Schüler u. Erwachsene ermuntern, die Welt zu hinterfragen und ihren Forscherdrang zu entwickeln.

Johann Hieronymus Schroeter hätte seine Freude an dieser Mitmach-Ausstellung gehabt. Zumal sie auch noch an der Stelle stattfindet, an der er in einer alten Torfscheune vor über 240 Jahren seine erste Sternwarte errichtete sowie seine Teleskopspiegel fertigte.
Lilienthal
Klosterstraße 16b, im Amtsgarten (hinter dem Rathaus)
15:00 - 18:00 Uhr
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weber&weber
Führung durch die Ausstellung:
"spinning again".
Worpswede
Bergstrasse 22, Galerie Village nwwk
15:00 Uhr
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Aladin und die Wunderlampe
Geister, Geier, Glück und Grusel
Freilichtbühne Lilienthal spielt "Aladin und die Wunderlampe"
"Aladin und die Wunderlampe" ist ein Märchen von Cornelia Stein und Frank Grupe nach den Geschichten aus 1001 Nacht. Die Geschichte handelt von dem jungen Aladin, dem ein Lampengeist fast jeden Wunsch erfüllt. Gefahr droht, als sein fieser Onkel die Macht über die Lampe mit dem Geist an sich reißt. Aber zum Schluss kommt alles zu einem guten Ende.
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
16:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
16:00 - 17:30 Uhr
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Johann Sebastian Bach
Allein zu dir, Herr Jesu Christ:
Kantate BWV 41
Jesu, der du meine Seele:
Kantate BWV 78
Was Gott tut, das ist wohlgetan:
Kantate BWV 99
Ensemble: Bachisches Collegium Bremen.
Lilienthal
Klosterstraße 14, Klosterkirche St. Marien
18:00 Uhr
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Mischpoke - Klezmer High Life
MISCHPOKE ist eine Hamburger Klezmerband, die sich inzwischen ein europaweites Publikum erspielt hat. Und wer die spannungsgeladene Performance dieser fünf starken Künstlerpersönlichkeiten erlebt, der spürt überdeutlich: Diese Band hat ihren eigenen Sound gefunden: »Klezmer High Life«! Ihre Musik ist ein höchst abwechslungsreicher Mix aus traditionellen, neu arrangierten und selbst komponierten Stücken, bei dem aufs Schönste ein Miteinander der Genres zwischen Klezmer, Jazz, Tango, Weltmusik und Klassik ausgelotet wird.
Ob kleine Bühnen oder großer Konzertsaal wie die Elbphilharmonie: Mit ihrem passionierten und hoch virtuosen Spiel entsteht jedes Mal diese kollektive Energie, die Herz und Hüfte in Schwingung versetzt.
Schwanewede
Landstraße 71, Michaelskirche Neuenkirchen
19:00 Uhr
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KuZ Live “Little Rock Stuff“
3 Mann 3 Ecken - Rock'n'Roll !
Puristisch unaufgeregt mit nicht immer glatten Arrangements, gefunden wurde ein eigener Sound, ein eigener Stil.
In dem ausschließlich selbst komponierten und produziertenSongmaterial finden sich neben Rockelementen auch Anteile von Blues, Jazz und viel Groove.
Osterholz-Scharmbeck
Am Kleinbahnhof 1, Kulturzentrum Kleinbahnhof
19:30 Uhr
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17. Ritterhuder Torfnacht - Ray Wilson und Band
RAY WILSON, der Ex-Sänger von GENESIS, präsentiert eine energiegeladene Show mit den Songs von Genesis, Stiltskin, seiner Solokarriere und natürlich den neusten Hits des schottischen Musikenthusiasten.
Ritterhude
Riesstraße 11, Hamme Forum
20:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Sonntag, 09.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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2. Oste Triathlon in Bremervörde
Die Sportler können bei der 2. Auflage des Oste-Triathlons erstmals auch über die olympische Distanz an den Start gehen. Dabei sind 1,6 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer auf dem Rad und ein 10-Kilometerlauf zu absolvieren. Auch Triathlon-Neulinge können mitmachen. So wird bei der Premiere auch wieder der Sprint- und Volkstriathlon (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen) und der Sprint-Staffelwettbewerb im Programm sein.

Nähere Informationen unter www.oste-sport.de

- Sprint
- Olympische Distanz
- Staffel

Ansprechpartner: Thomas Wagner, Tel. 0178-9051991, E-Mail: info@oste-sport.de
Bremervörde
Bremervörde, Vörder See
09:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn (Abb.) über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto erwartet Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Birkenklänge mit Streicheisen
Manchmal vergehen Jahre von einer Idee bis zur konzeptionellen Umsetzung. Die Außeninstallation – Birkenklänge mit Streicheisen – ist so eine Idee, die der Künstler Heinz Cymontkowski seit Jahren mit sich trägt.

Die Birke hat schon viele Künstler*ìnnen inspiriert – Gemaltes auf Papier, auf Leinwand oder Gesagtes auf Papier. Gerade in der Region Teufelsmoor prägt dieser Baum viele alte und neue Landschaftsarbeiten. Auch in den Arbeiten von Heinz Cymontkowski hat die Birke eine eigene Ausdrucksform bekommen.
Aufgrund ihres nicht sehr hohen Lebensalters wird der Baum überwiegend als Nutz- und Möbelholz verwendet. Im Moor- und Sumpfgebiet Teufelsmoor stirbt die Birke von innen ab. Die Birkenhülle verbleibt und ist für den Künstler ein Markenzeichen der Kulturlandschaft.

Die Birke ist auch der Baum des Schutzes. In früheren Jahren hat man die Birke bewusst an den Straßenrand gepflanzt, weil durch die helle Rinde in der Dunkelheit der Straßenverlauf besser wahrgenommen wurde. Noch vor ein paar Jahren fuhren die jungen Leute zu Pfingsten durch das Dorf Teufelsmoor und pflanzten nachts Birken in den Einfahrten der Geschäftsleute oder bei den jungen Frauen. Am nächsten Morgen wurden dann Birken gemeinsam mit einem Spruch begossen, teilweise kamen so bis zu dreißig Ess- und Trinkstationen zusammen.

Tradition und Moderne hat der Künstler Heinz Cymontkowski in den letzten Jahren in seinen Arbeiten thematisiert. In der neuen Installation greift der Künstler seine malerischen Akzente und persönlichen Erfahrungen mit der Pfingstbaumbirke auf und setzt sie in einer direkten Werksprache im Außenbereich des Ateliers um. Einer toten Birke wird über Drähte und Streicheisen ein neuer Landschaftsklang entlockt.

Gezeigt werden neben der Installation Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen zu vielfältigen Themen.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 15€ pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 13:00 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Baum - Kunst und Natur
Die Vielfalt der Baumdarstellungen. Fischerhuder Künstler/innen.
Im Giebel: Werner Henkel "Berichte aus den Wäldern".
Fischerhude
Im Krummen Ort 2
11:00 - 17:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
12:00 - 13:30 Uhr
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Moorwanderung, Museum und Café
Moorwanderung ins Niedersandhausener Moor
Hambergen
Sandstr.32a, Heimathausanlage Ströhe
13:00 Uhr
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SHIT HAPPENS
Ausstellung von Franziska Hofmann und David Didebulidze

SHIT HAPPENS!
Aus kulturellen und sozialen Aspekten hinterfragen Franziska Hofmann und David Didebulidze, gemeinsam, die gesellschaftlichen Strukturen und die unvorhersehbare Natur des Seins.
Worpswede
Findorffstraße 10, Mimis Erbe
13:00 - 18:00 Uhr
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Konsequent anders! Worpswede ab 1920
In der Sonderausstellung "Konsequent anders!" zeigt das Museum am Modersohn-Haus Werke von Petra Flemming und Worpsweder Malern ab 1920.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
13:00 - 17:00 Uhr
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Geführte Entdeckertour durch die Welt der Sinne in Bremervörde
Jeden Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober "Geführte Entdecker-Touren in der Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde"

Die Welt der Sinne im Natur- und Erlebnispark Bremervörde bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich diese Auszeit allein, mit der Familie oder Freunden zu gönnen. Da gibt es Summsteine, Klang-, Riech- und Fühlobjekte, Balancegeräte und vieles mehr – ein wahrer ErlebnisSchatz für kleine und große Forschernaturen. Auf dem Außengelände warten viele Stationen darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden.

In dieser geführten Entdeckertouren können die Besucher die Welt der Sinne kennen lernen. Beginn der 1-stündigen Führung um 14.00 Uhr. Treffpunkt: Beim "Haus der Sinne", Feldstr. 35, Bremervörde
Kosten für die Führung: € 2,00 für Kinder, € 3,00 für Erwachsene.
Bremervörde
Feldstraße 35, Haus der Sinne
14:00 - 15:00 Uhr
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Märchen.Sagen.Poesie
Mythologie und Märchen sind weltumspannend und aus der kulturellen Entwicklung der Menschen nicht wegzudenken. Die Poesie ist das federleichte Kleid dazu.
Facetenreich und vielfäl􀆟g blätern die beiden Künstlerinnen, Cosima Schierenbeck aus Worpswede und Brigite Ogiolda aus Bremen, diese Themen in ihrer gestaltenden Kunst auf. Ihre Werke, mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten und Darstellungsformen, präsen􀆟eren die sie im Blauen Haus, der inklusiven Galerie-Maribondo in Worpswede.
Worpswede
Findorffstraße 9, Inklusive Galerie Maribondo - Das Blaue Haus
14:00 - 18:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Das Kreative Haus, Haus-Führung durch den Hoetger-Hof
Bernhard Hoetger wäre in diesem Jahr 150
Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass finden wieder Hausführungen im Hoetger-Hof statt.
Preis 20€
Anmeldung unter info@daskreativehaus.com
Worpswede
Hinterm Berg 14, Hoetger-Hof, Das Kreative Haus
14:00 - 16:00 Uhr
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Führung mit dem Moorkommisar
Torfstich, Torfhandel und damit Torfschifffahrt spielten zu Findorffs Zeiten eine bedeutende Rolle. Für unterschiedliche Aufgaben und die verschieden großen Wasserstraßen wurden vielfältige Schiffstypen entwickelt, für die im Torfschiffmuseum ein passender Raum zur Präsentation geschaffen wurde. Matthias Mahnke führt im historischen Kostüm durch das Museum und erzählt dabei lebendig von den schweren und spannenden Zeiten um 1750. Mythen, Humor und Wissen gehen dabei Hand in Hand.
Leitung: "Moorkommisar" Matthias Mahnke.
(10€ 04791-13105) BITTE ANMELDEN
Osterholz-Scharmbeck
Bördestraße 42, Museumsanlage Osterholz
14:00 - 15:00 Uhr
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Fischerhude - Dorf der Künstler
In Fischerhude hat sich ab 1900 eine erstaunliche Vielfalt an Künstlerinnen und Künstlern niedergelassen, deren Anfänge in Bremen oder Worpswede lagen, die später aber Fischerhude als den besseren Platz für ihre individuellen, künstlerischen Wege ansahen. Erstmals werden mit gut 70 Gemälden aus einer 100jährigen Zeitspanne die Eigenart und Sonderstellung Fischerhudes als Künstlerort wahrgenommen und dem Publikum der "Kulturregion Wümme, Wörpe, Hamme" bekannt gemacht.
Lilienthal
Trupe 6
14:00 - 18:00 Uhr
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150 Jahre Bernhard Hoetger - Vom Brunnenhof zum Diedrichshof
Abgebrannt und neu gebaut, Vom Brunnenhof zum Diedrichshof

André Vater, Chef der Bremer Heimstiftung, erzählt von der Umwandlung des Brunnenhofs nach dessen Abbrennen 1924 zum Diedrichshof und seiner Nutzung als Altersheim.
Inkl. Führung durch den Hoetger-Garten und Vorführung des Films von Dirk Böhling "Ein kurzer Streifzug durch ein langes Leben"

15,00 € einschl. Kaffee und Kuchen
Anmeldung unter info@schamaika.de oder 0152-21399574
Worpswede
Ostendorfer Straße 27, Diedrichshof
15:00 - 18:00 Uhr
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Aladin und die Wunderlampe
Geister, Geier, Glück und Grusel
Freilichtbühne Lilienthal spielt "Aladin und die Wunderlampe"
"Aladin und die Wunderlampe" ist ein Märchen von Cornelia Stein und Frank Grupe nach den Geschichten aus 1001 Nacht. Die Geschichte handelt von dem jungen Aladin, dem ein Lampengeist fast jeden Wunsch erfüllt. Gefahr droht, als sein fieser Onkel die Macht über die Lampe mit dem Geist an sich reißt. Aber zum Schluss kommt alles zu einem guten Ende.
Lilienthal
Höge 2, Freilichtbühne Lilienthal
16:00 Uhr
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Worspweder Orgelmusik
Viola Mönkemeyer, Violine
Ulrike Dehning, Klavier

Kompositionen von Claude Debussy, Antonio Salieri,
Jacob Friedrich Kleinknecht,
Johann Sebastian Bach

Eintritt frei
Es wird um eine Spende gebeten
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche
17:00 - 18:00 Uhr
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Montag, 10.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Heilsames Intuitives Malen (3 Std. Abendmalen)
Abendmalen im Atelier an jedem 3. Montag im Monat: Dein künstlerischer Weg zu mehr Gelassenheit und neuer Lebensfreude. Erlange eine spürbare Stressreduktion durch kreative Intuition und emotionale Klarheit für deine täglichen Herausforderungen. Mit Leichtigkeit und Spaß an den spielerischen Malübungen verwandelst du deinen Alltag in deinen Lieblingstag. Erwachsenenmalkurs - Keine Vorkenntnisse nötig! Infos zum Thema des Abends und alle Termine siehe www.meermaid-art.de/heilsames-malen/
Worpswede
Feldstraße 31, Atelier Meermaid Art
18:00 - 21:00 Uhr
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Dienstag, 11.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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Das Moor I Das Licht I Die Farben
Dieter Kupferschmidt beschäftigt sich seit ca. 40 Jahren überwiegend mit der Landschaftsmalerei. Während sich seine Arbeiten anfänglich an den alten Meistern orientierten, entdeckte er für sich in seiner weiteren Entwicklung die impressionistische Darstellungsweise, die er in wieder weiteren Entwicklungsschritten in die Abstraktion führte. So verändern sich natürliche Landschaften in imaginäre, lassen sich Stimmungswelten ahnen ebenso wie Gefühlswerte. Aber immer sind es das Licht und die Farben, welche bei Betrachtung der Bilder in ein Landschafts-, Pflanzen- oder Blumenmeer eintauchen lassen.
Mit dieser neuen Ausstellung setzt der Förderverein seine Reihe wechselnder Kunstausstellungen verschiedenster Disziplinen fort. Seit Jahren wird dieses Aus-stellungsgeschehen durchgängig auch von vielen Touristen besucht. So lässt sich diese Kapelle als fester Bestandteil des Künstlerdorfes Worpswede sehen. Die Kapelle selbst wurde in den 1970ern von dem Worpsweder Künstler Ulrich Conrad entworfen sowie gestaltet und 1975 als katholische Kirche eingeweiht. Zusätzlich zu den regulären Gottesdiensten und Vespern besuchen auch viele Touristen die Kapelle, die dadurch Kirche wie Gesellschaft einen Dienst erweist - religiös, spirituell, geistig-seelisch.
Worpswede
Hembergstraße 22, Kapelle Maria Frieden
09:00 - 17:00 Uhr
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Otto Modersohn - Das westfälische Frühwerk
Günter Busch, von 1950 bis 1984 Direktor der Kunsthalle Bremen und besonderer Kenner der französischen und deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts, schrieb 1965 über Otto Modersohn: "Seine Anfänge als Maler sind höchst bemerkenswert.
Mit einem in Deutschland seltenen Gefühl für schwingende Farbe und farbige Nuance, für die Kostbarkeit der farbigen Materie, die ihm von Beginn an immer mehr ist als bloßes Ausdrucks- und Darstellungsmittel, malte der Jüngling seit der Mitte der achtziger Jahre seine kleinen Landschaftsstudien und Landschaftsbilder im Bereich des heimatlichen Münsterlands: die weiten Wiesen unter silberhellen, hohen Himmeln, Mauer- , Holz- und Ziegelwerk der Häuser, die staubigen Landstraßen, Laubwerk und Baumschatten, die stillen silbrigen Spiegel von Wasserzügen und Teichen. [...]
Mit diesen Jugendwerken steht Modersohn auf der Höhe der malerischen Kultur, wie sie der Realismus und der Impressionismus in Europa des 19. Jahrhunderts erarbeitet hatten."
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welt - Impulsgeber Hoetger?
2024 feiert Worpswede den 150.
Geburtstag des Bildhauers, Kunsthandwerkes
und Architekten Bernhard Hoetger (1874 – 1949), der das Künstlerdorf maßgeblich
geprägt hat. Die Ausstellung widmet sich der bisher weniger beachteten Facette der Malerei in Hoetgers künstlerischem Werk und untersucht die Entwicklung der expressionistischen Malerei im Worpswede der 1920er Jahre.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Bernhard Hoetger. Zwischen den Welten - Hoetger und Vogeler
Ausgangspunkt der Ausstellung
sind im Barkenhoff die frühen Jahre
Hoetgers als Bildhauer im Paris
der Jahre 1900 bis 1907. Die Ausstellung untersucht Übereinstimmungen wie auch Gegensätze im Werk beider Künstler während ihrer Zeit in Worpswede.
Worpswede
Ostendorfer Str. 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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Berhard Hoetger. Zwischen den Welten - Licht und Schatten
In dieser Ausstellung stehen die schillernde Persönlichkeit und die plastisch-bildnerische Entwicklung Bernhard Hoetgers sowie die Licht- und Schattenseiten seines Werks und Wirkens im Fokus.
Die Künstlerin Julia Kiehlmann begegnet Hoetger aus einer heutigen Perspektive und lädt mit ihren in Worpswede entstandenen Werken dazu ein, die menschliche Fragilität und Fehlbarkeit als Brücke zum Gegenüber zu begreifen.
Worpswede
Lindenallee 5, Grosse Kunstschau
10:00 - 18:00 Uhr
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Tatort Natur
Als wohl drängendstes Problem unserer Zeit verlangt das gestörte Verhältnis von Mensch und Natur unsere nicht nachlassende Aufmerksamkeit und ein Ringen um neue Wege und Antworten, bevor es zu spät ist. Dieses Ringen geschieht auch in der Kunst.
Im Spannungsfeld von Nutzen und Schützen, Ausbeutung und Renaturierung erscheint die Natur in den Werken von Niklas Goldbach, Dan Perjovschi, Stefanie von Schroeter, Silke Wagner und Jost Wischnewski als ebenso verletzlicher wie widerständiger Raum, der den Menschen mit den Folgen seines Handelns konfrontiert und zugleich als Teil eines umfassenden Lebensraumes mit einschließt. Aber auch die mehr als 100 Jahre alten Ölgemälde von Fritz und Hermine Overbeck zeigen keine unberührte Natur, sondern moderne Landschaften, denen sich der Mensch längst schon eingeschrieben hat.
In der von Raimar Stange und Katja Pourshirazi kuratierten Ausstellung Tatort Natur tritt alte und neue Kunst in Dialog und fordert dazu auf, eigene Positionen kritisch zu überdenken.
Bremen
Alte Hafenstr. 30
11:00 Uhr
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Torfkahnrundfahrt auf der Hamme
Unternehmen Sie einen Ausflug auf dem Torfkahn ab Worpswede auf der Hamme.

Die schwarzen Dielenboote mit den braunen Segeln waren einst das einzige Verkehrsmittel im nassen Teufelsmoor. Heute sind unsere aus Eichenbohlen selbst nachgebauten und mit geräuscharmen elektrischen Motoren ausgestatteten Torfkähne mit Ausflugsgästen unterwegs auf den Pfaden der alten Moorbauern.

Entdecken Sie die reizvolle Natur des Teufelsmoores und die Weite der Hammeniederung klimafreundlich vom Wasser aus. Während der Torfkahnfahrt erzählen die Skipper Geschichten aus alten Zeiten.
In der Sommersaison von Mai bis Oktober bieten wir regelmäßige Torfkahnfahrten an.
Worpswede
Hammeweg 12, Anleger am Hammehafen neben Wohnmobilstellplatz
14:00 - 15:30 Uhr
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Uwe Häßler - Das späte Werk
Kein Künstler hat jemals eine vergleichbar lange Zeit in Worpswede gelebt und gearbeitet wie Uwe Häßler, der - mit Unterbrechungen - seit 1961 hier zum Kern der dritten und inzwischen vierten Künstlergeneration gehört.
1938 in Altenburg in Thüringen geboren, übersiedelte er 1952 mit seiner Familie in den Westen, absolvierte in Bielefeld eine Kaufmannslehre und erlernte i Abendkursen das Zeichnen. Nach dem Studium der Bildhauerei und Malerei in Münster kam er 1959 als Bühnenbildner zu Radio Bremen und fand so den Weg nach Worpswede, wo er sich 1961 niederließ.
Sein Werk spiegelt die zeitgemäßen Entwicklungen der bildenden Kunst, orientierte sich früh am Surrealismus und zeigte visionäre Landschaften, die von amorphen Körpern trambildhaft belebt werden. Ende der 1970er Jahre näherte er sich der Abstraktion, löste triviale Gegenstände des Alltags in großformatige, farbintensive Schauspiele auf und begann, auch als Bildhauer zu arbeiten.
In den 1990er Jahren wechselte Hässler aus der Abstraktion ins Figurative, inszenierte Bilder von Menschen in der Verdichtung grauer und ernster Gesichter. Erst in seinem Spätwerk, das aktuell entsteht, kehrt er ganz zur Abstraktion zurück, in Serien reinfarbiger Flächenmuster, die in ihrer formalen Präzision und ihren farbigen Harmonien wie Variationen eines großen symphonischen Themas erscheinen.
Die Ausstellung illustriert in Ausschnitten Uwe Häßlers Entwicklung der letzten Jahrzehnte, aber sie stellt vor allem in den malerischen und bildhauerischen Arbeiten aus jüngster Zeit ein reiches und souveränes Spätwerk vor, das in Worpswede ohne Beispiel ist.
Text: Dr. Bernd Küster
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Mittwoch, 12.06.2024
Meister & Schüler*innen - Beispiele der Bremer Bildhauerschule
Der weit bekannte Worpsweder Bildhauer Bernd Altenstein, ein wichtiger Vertreter der figürlichen Bildhauerei in Deutschland nach 1970, feierte 2023 seinen 80. Geburtstag. Seine Figur "Das Ende", besser bekannt als "ohne Brille wäre das nicht passiert" in den Wallanlagen, ist nach den Stadtmusikanten die wohl bekannteste Skulptur in Bremen.
Nun würdigt der Künstlerort Worpswede sein Werk und seine wichtige Rolle als Lehrer gleich mit zwei Ausstellungen. In dem Ausstellungsprojekt "Meister & Schüler*innen – Beispiele der Bremer Bildhauerschule" werden insgesamt 12 Arbeiten ab Anfang Juli auf der Bergstraße mitten in Worpswede für ein Jahr lang im öffentlichen Raum präsentiert. Eine begleitende Ausstellung mit weiteren Arbeiten findet im September parallel dazu in der Galerie Altes Rathaus statt.
Altenstein und seine Weggefährten taten das, was ihre Vorläufer sich nicht vorstellen konnten: Sie entschieden sich für die Figur und griffen gleichzeitig mit großer Selbstverständlichkeit auf die Errungenschaften der ungegenständlichen Plastik zurück. Diese unerwartete Kombination bot die Möglichkeit, Figuren zu schaffen, ohne auf die alten Muster des Naturalismus zurückgreifen zu müssen. In Altensteins Skulpturen ist der Mensch stets in eine Form eingebettet, die sowohl künstlerisch gestaltet als auch inhaltlich von Bedeutung ist. Damit ist er ein wichtiger Vertreter des sogenannten "Realismus" in der Bildhauerei der Bundesrepublik, dem es nicht nur um die Darstellung des Menschen ging, sondern auch darum, ihn in gesellschaftlichen Zusammenhängen zu zeigen. Dabei verlagerte sich sein Interesse immer mehr auf die Beziehungen der Menschen untereinander.
Altensteins Oeuvre ist vielseitig. Eine wichtige Konstante ist die Art und Weise, wie er in jeder Figur eine vereinfachte plastische Form und eine lebendige Oberfläche in ein Gleichgewicht bringt. Inhaltliche und formale Aspekte stehen gleichberechtigt nebeneinander, so dass auch die Modellierung die Stimmung der Figuren trägt.

Von 1975 bis 2009 war Altenstein Professor für Bildhauerei an der Hochschule für Künste Bremen. Zusammen mit seinem Kollegen Waldemar Otto (bis 1994) prägte er die Ausbildung und damit die figurative Bildhauerei in der Region. Altenstein war dabei derjenige, der ungegenständlichen Positionen grundsätzlich positiv gegenüberstand, so dass bei seinen Studierenden die Vielfalt der bildhauerischen Auffassungen der 1980er Jahre sichtbar wird. In der Ausstellung in Worpswede wird diese "Generation" durch Rainer Fest (Glashütte), Barbara Deutschmann (Bremen), Ulrike Göllner (Verden), Hans J. Müller (Bremen) und Silvia Siemes (Tengen) vertreten. Auffällig ist dabei, welch unterschiedliche Materialien diese Bildhauer*innen benutzen. Wichtig für die Bremer Situation war, dass viele Studierende über den zweiten Bildungsweg an die Akademie kamen und handwerkliches Können mitbrachten. Ein Beispiel dafür ist Stefan Saxen (Bremen), der ursprünglich als Steinmetz ausgebildet wurde und auf dieser Basis in Bremen seine eigene Sprache entwickelte.
Nach der Emeritierung seines Kollegen entwickelte sich Altensteins Klasse zu einem Sammelbecken für die Künstler*innen in Deutschland, die an der Figur festhalten wollten. Die grundsätzlich offene Haltung des Professors führte zu einer bemerkenswert vielfältigen Klasse, in der sehr unterschiedliche Auffassungen von der figürlicher Bildhauerei aufeinandertrafen. Diese "Generation" wird in der Ausstellung durch Cornelia Brader (Memmingen), Klaus Effern, Dietrich Heller und Amir Omerovic (alle Bremen) vertreten. Hinrich Brockmöller (Bremen) gehört zu den letzten Student*innen Altensteins, die sich nach seiner Emeritierung neu orientieren mussten.
Altensteins Lehre zeichnete sich durch drei Merkmale aus. Erstens verstand er den Professor als die Person, die Möglichkeiten für seine Student*innen schafft. Mit großen Ateliers schuf er optimale Arbeitsbedingungen. Eine Folge war, dass seine Studierenden groß arbeiten konnten und es oft immer noch tun. Zweitens vermittelte er Kunstgeschichte und Toleranz. Alle wussten, dass es viele Möglichkeiten gibt, Bildhauerei zu machen. Das bewahrte die Klasse vor Fundamentalismus. Drittens hielt er sich offensiv aus inhaltlichen Debatten heraus. Jeder Mensch habe eigene Inhalte und die Aufgabe von Künstler*innen sei es, dafür eine Form zu finden. Und wenn jede*r andere Inhalte hat, heißt das automatisch, dass sich, wenn es gut geht, ganz unterschiedliche Sprachen entwickeln. Die manchmal zu hörende Kritik, das sei doch alles bloß figürlich, geht am Kern vorbei, nämlich, dass die Künstler*innen dafür jeweils eine eigene individuelle Sprache entwickelt haben: Wer nur Figur sieht, sollte besser schauen.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
01:00 - 23:00 Uhr
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