Frühjahr 2019

100 Jahre Worpsweder Kunsthalle

Kunstkosmos Worpswede – 100 Jahre Worpsweder Kunsthalle
Worpswede Kunsthalle
17. März bis 4. November 2019

Das Jahr 1919 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte des Künstlerdorfs: Der Buchbinder, Kunstsammler und Kunsthändler Friedrich Netzel eröffnet das erste Ausstellungshaus im Ort und macht seine Worpsweder Kunstsammlung öffentlich zugänglich. Dies ist der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Über drei Generationen wächst die Sammlung Netzel beständig weiter und bietet heute den umfassendsten Einblick in den facettenreichen Kosmos der Worpsweder Kunst – von den Anfängen bis in die Gegenwart. 2019 feiert die Worpsweder Kunsthalle ihren 100. Geburtstag!

Kunstkosmos Worpswede – 100 Jahre Worpsweder Kunsthalle zeigt vom 17. März bis 3. November 2019 durchlaufend eine beeindruckende Auswahl der schönsten Werke aus diesem einmaligen Bestand. Im Laufe der Ausstellung wird es im vorderen Ausstellungsbereich immer wieder kleine wechselnde Sonderpräsentationen zur Sammlungsgeschichte geben.

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Museum am Modersohn-Haus: Worpswede – die erste und zweite Malergeneration

Das Museum am Modersohn-Haus zeigt ganzjährig eine umfangreiche Kunstsammlung der ersten Worpsweder Malergeneration.

Das Museum am Modersohn-Haus zeigt in einer Sonderausstellung ausgewählte Werke zu Worpswedes 2. Malergeneration. Auf die berühmten Worpsweder der ersten Stunde folgten mit Udo Peters, Karl Krummacher, Walter Bertelsmann, Karl Arste und schließlich Bernhard Huys zunächst diejenigen Maler, die die naturalistisch bestimmte, regionaltypische Landschaftsdarstellung für weitere fünf Jahrzehnte fortführten. Daneben drängten insbesondere kurz nach 1918 viele junge Kräfte ins Künstlerdorf, mit denen der Expressionismus Eingang in die Worpsweder Kunst fand. Bereits 1906 gründete der damals 26-jährige Georg Tappert, später ein bedeutender Expressionist, in Worpswede eine Malschule, die junge und unkonventionelle Talente förderte. Zu den expressiven Worpswedern zählen heute Namen wie Alfred Kollmar, Albert Schiestl-Arding, Bram van Velde, Willy Dammasch und Tetjus Tügel. Kunst und Atmosphäre Worpswedes veränderten sich nachhaltig im Verlauf der Zwanziger Jahre. Die Zahl der Maler, Dichter und Kunsthandwerker wuchs im Vergleich zu den Gründerjahren um ein Vielfaches.

www.museum-modersohn.de

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