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Veranstaltungsdetails
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
29. Juli 2021
10:00 Uhr - 18:00 Uhr

27726 Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus

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Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Veranstalter:  Gemeinde Worpswede
Thema:  Ausstellung
Link zur Homepage:  museum-modersohn.de
E-Mail:  info@museum-modersohn.de
Telefon:  04792-4777

Weitere Informationen: 

fo folder ausstellung gar_final   (PDF-Dokument, 701 kB)


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