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Veranstaltungsdetails
Malweiber um 1900


08. April 2020
14:00 Uhr - 18:00 Uhr

28865 Lilienthal
Trupe 6, Kunstschau Lilienthal

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Agnes Sander-Plump und Sophie Wencke.

Wenn wir uns mit den Malerinnen um 1900 befassen, so müssen wir insbesondere ihr gesellschaftliches Umfeld betrachten.
Um sich aus den vielfach vorhandenen Fesseln ihrer eigenen Umgebung zu lösen, gingen die Künstlerinnen auf Reisen.
Mit ihrem Schaffen und Wirken kann man sie auch als erste Vertreterinnen der einsetzenden Frauenbewegung sehen.
Zu Unrecht sind die Werke dieser Künstlerinnen weitgehend unbekannt.

Agnes Sander-Plump (1888 Bremen – 1981 Lilienthal)
Agnes Plump wird 1888 als Tochter des Bremer Kaufmanns Hermann Plump geboren.
Zeitlebens widmet sie sich dem Malen und Zeichnen von Kinderbildnissen. Ihre Malweise verrät einen sicheren Umgang mit Pinsel und Zeichenstift.
Eine Bereicherung in ihrem künstlerischen Werdegang stellt die Begegnung mit Lovis Corinth (18581925) dar. 1924 reist sie mit Minne Beckmann, der Frau Max Beckmanns, nach Paris. 1926 nimmt sie Wohnsitz in Worpswede.
Ihre Werke wurden in vielen Ausstellungen gewürdigt: Kunsthalle Bremen, Grafisches Kabinett Bremen, Focke-Museum.
Als Überraschung präsentieren wir 20 noch nie gezeigte grafische Blätter (ca. 50 cm x 65 cm). Im freien bunten cartoonartigen Stil illustrieren sie humorvolle Situationen des Alltäglichen.

Bild: "Kleine Japanerin in blauer Jacke", private Leihgabe

Sophie Wencke (1874 Bremerhaven – 1963 Worpswede)
Sie zählt zu jenen Künstlerinnen, deren Werke wesentlichen Anteil am Fortbestand des Künstlerortes Worpswede hatten.
1898 zieht sie nach Worpswede. Sie wird Schülerin von Otto Modersohn, dessen Bildauffassung sie stark prägt.
Wiederholt werden ihre Arbeiten mit anderen Worpsweder Künstlern wie Otto Modersohn, Fritz Overbeck und Heinrich Vogeler präsentiert.
Wesentliche Passagen wurden den Beiträgen von Dr. Alice Gudera aus dem Buch "... und sie malten doch! Geschichte der Malerinnen Worpswede – Fischerhude – Bremen" entnommen.



Thema:  Ausstellung
Link zur Homepage:  www.kunststiftung-lilienthal.de
E-Mail:  info@kunststiftung-lilienthal.de
Telefon:  04298 - 90 76 41


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