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September 2021
Montag, 27.09.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Dienstag, 28.09.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Mittwoch, 29.09.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Donnerstag, 30.09.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Bilder Ausstellung
von Christa Lindemann
Farbenspiel der Harmonie
Bilder , Gedichte und
Kurzgeschichten
Worpswede
Osterwederstr 2, Gute Werke Laden
11:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Nachhaltigkeit im Tourismus
Schwerpunkt NIEDERSACHSEN
Vortrag mit Robert Wenzel
Was bedeutet Nachhaltigkeit im Tourismus und das für das Reiseland Niedersachsen? Wann sprechen wir eigentlich von nachhaltigem Tourismus, bzw. wann ist ein touristisches Angebot nachhaltig? Robert Wenzel ist Experte für Nachhaltigkeit bei der "Tourismus Marketing Niedersachsen GmbH".
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof
18:00 Uhr
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Oktober 2021
Freitag, 01.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Kinderaktion zur Ausstellung Tattoo+Kunst
Die Künstlerein Katrin Schütte geht mit Kindern (bis 14 Jahre) durch die Ausstellung. Danach werden diese unter ihrer Anleitung selbst aktiv, malen oder zeichnen.
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
16:00 - 17:30 Uhr
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Samstag, 02.10.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Heinrich Vogeler
Führung zu Leben und Werk des Künstlers Heinrich Vogeler mit dem Besuch der beiden Museen Barkenhoff und Haus im Schluh.
Auf der Suche nach einer besseren Welt. Mit seinem Barkenhoff erbaut sich der Künstler Heinrich Vogeler mit seiner Frau Martha und seinen Kindern ein Paradies, eingebettet in eine dekorative Kunst des Jugendstils. Hier verwirklicht er seinen Traum von einem Gesamtkunstwerk, indem er sein Haus mit selbst entworfener Einrichtung schmückt und dazu eine prächtige Gartenanlage gestaltet, wo er nun ein Leben in Harmonie und Schönheit mit seiner Familie und seinen vielen Gästen führen möchte.
Die bitteren Erfahrungen des Ersten Weltkrieges veranlassen den Künstler, nach einem neuen Sinn des Lebens, nach Lebensqualität und einem menschenwürdigen Zusammenleben zu suchen. Heinrich Vogeler verwandelt den Barkenhoff in eine Kommune und Arbeitsschule. Das viel beachtete Experiment war nicht nur aus finanziellen Gründen zum Scheitern verurteilt.
Während seine Frau Martha sich mit den Kindern im "Haus im Schluh" in Worpswede eine neue Existenz aufbaut, sucht Vogeler seine neue geistige Heimat und eine neue sozialistische Kunstauffassung in der Sowjetunion.

Termin: Samstag, 02.10.2021, 13 h
Dauer: ca. 2,5 Stunden
Preis: 21 € pro Person inkl. Museumseintritt für zwei Museen
Treffpunkt und Anmeldung (erforderlich): Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,
Tel.: 04792 935820 oder info@worpswede-touristik.de
Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:00 - 15:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Kunst+Tattoo
Die Kunst der Tätowierung. Geschichte, Symboliken, Trends
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
15:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
16:00 - 17:30 Uhr
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Vortrag: »Heinrich Vogeler und Fritz Jordi. Über die Folgen einer Freundschaft«
Die Heinrich-Vogeler-Gesellschaft lädt ein zum Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Teumer »Heinrich Vogeler und Fritz Jordi. Über die Folgen einer Freundschaft« am Sonnabend, 2. Oktober 2021, um 16.30 Uhr,
im »Hotel Worpsweder Tor«,
(Findorffstraße 3, Worpswede)
Eintritt frei!

Dr. Jürgen Teumer, Univ.Prof. i.R., wird in seinem Vortrag »Heinrich Vogeler und Fritz Jordi. Über die Folgen einer Freundschaft« über die Ideen und Vorhaben sowie die Unterstützungsleistungen berichten, die die beiden seit 1921 miteinander verbanden. Im Mittelpunkt steht dabei der (bislang nicht genauer erforschte) Plan des Schweizer Buchdruckers Jordi, im Schwarzwalddorf Ebringen bei Freiburg eine Schwestersiedlung zum Barkenhoff aufzubauen. Sein Scheitern führte Jordi dazu, wiederum unterstützt von Vogeler sowie dessen Familie und Freundeskreis, einen weiteren Versuch bei Ascona am Lago Maggiore zu unternehmen, über dessen Entwicklung ebenfalls berichtet wird.

Heinrich-Vogeler-Gesellschaft-Verein Barkenhoff Worpswede e.V
Vorsitzender: Burckhard Rehage, Rilkeweg 1, 27726 Worpswede, Tel. (04792) 4844
Worpswede
Findorffstraße 3, Hotel Worpsweder Tor
16:30 - 18:00 Uhr
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Semestereröffnung der vhs: Seefrauenschicksale in Niedersachsen
Ein musikalischer Abend zum Schwerpunktthema NIEDERSACHSEN mit den Mattenheimer(Imke Burma, Gesang und Walter Pohl, Klavier). Niedersachsen wird 75 Jahre alt. Um das zu feiern, besingen Imke Burma und Walter Pohl den Smutje, die Äquatortaufe oder echte Friesenliebe - mit Witz, Herz und einem Schuss Frivolität. Gefördert von der Volksbank Osterholz · Bremervörde. Veranstalter: vhs
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof
18:00 Uhr
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Worpsweder Gruselkabinettstückchen
Entdecken Sie bei unserem Laternenspaziergang rund um den Weyerberg und in das Ortszentrum noch den einen oder anderen verschwiegenen Winkel und lassen Sie sich vom "Verteller" hin und wieder zu einer Gänsehaut provozieren.
Worpswede bei Nacht ist weit davon entfernt, ein verschlafenes Dorf zu sein! Wenn Sie Lust haben, Worpswede mal von einer anderen – einer "einheimischen" – Seite kennenzulernen, dann folgen Sie den Spuren unserer Vorfahren und lassen Sie sich in eine ferne, uns vielleicht schon etwas fremd gewordene Welt entführen. Es sind nicht Götter, Kulte, Sitten und Gebräuche, die Ihnen auf der ca. 2-stündigen Nachtwanderung nahe gebracht werden. Vielmehr ist es die menschliche Seite unseres Dorfes, die durch Geschichten und Geschichtchen – unseren Döntjes – für Sie wieder lebendig werden soll.
Wenn Sie diese kleine Zeitreise unternehmen möchten, sollten Sie dem Wetter entsprechend gekleidet sein und festes Schuhwerk dabei haben. Für die Beleuchtung ist gesorgt!
Termine: jeden 1. Samstag im Monat
Startzeit: 2021 Jan bis April: 20 h; Mai bis Juni : 21 h; Juli bis August 22 h, September bis Dezember 20 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,
Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
20:00 - 22:00 Uhr
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Sonntag, 03.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Kunst+Tattoo
Die Kunst der Tätowierung. Geschichte, Symboliken, Trends
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:00 - 18:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Wanderung zu Kraftorten
Was ist ein Strahlensucher? Warum schlägt der Blitz immer wieder am gleichen Ort ein? Diesen und weiteren spannenden Phänomen geht Catalina Heupel während der rund 2stündigen Wanderung zum Hühnengrab in Axstedt auf den Grund. Mit Hilfe verschiedener (moderner) Wünschelruten spürt die ausgebildete Rutengängerin Wasseradern und elektromagnetische Felder auf und erläutert anschaulich, dass unsere Vorfahren über vielfältige Kenntnisse und Möglichkeiten verfügten, um die lebensfördernden und verborgenen Wirkkräfte der Natur in ihren Alltag zu integrieren.
Axstedt
Treffpunkt wird bei Anmeldung bekannt gegeben
11:00 - 13:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
11:30 - 17:30 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
12:00 - 13:30 Uhr
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Öffentliche Führung
Öffentliche Führung zu den ersten Worpsweder Maler:innen bis Frauke Migge

Dauer: 45 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Nur mit vorheriger Anmeldung über die Tourist-Information unter 04792 935820
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
12:00 - 12:45 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Regelmäßige Torfkahnfahrten
Torfkahnrundfahrt auf der Hamme ab Worpswede/ Anleger Neu Helgoland. 90 Minuten. Wir empfehlen eine Reservierung.
Worpswede
Hammeweg 12, Worpswede/Anleger Neu Helgoland
14:00 - 15:30 Uhr
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Worpsweder Orgelmusik
Konzert an der Ahrend-Orgel
Thorsten Ahlrichs (Ganderkesee)
Kompositionen von Jan Pieterszoon Sweelinck,
Franz Tunder u.a.
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
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Montag, 04.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Dienstag, 05.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Blutspende
Auch in Corona Zeiten benötigt man Blut.
Worpswede
Bernhard-Kaufmann-Weg 2, Schützenhalle Worpswede
15:30 - 19:30 Uhr
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Mittwoch, 06.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Donnerstag, 07.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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The Book of Humi. Leben und Werk des Zeichners und Poeten Pit Morell, mit Dr. Bernd Küster und dem Donat Verlag
Zu den herausragenden künstlerischen Kapazitäten in der Geschichte Worpswedes gehört der 1938 in Kassel geborene Zeichner und Lyriker Pit Morell, der seit über einem halben Jahrhundert in dem Künstlerdorf lebt und arbeitet. Sein Werk ist in jeder Hinsicht ein Ausnahmephänomen. Es beruht auf einer großen erzählerischen und zeichnerischen Begabung und hat in dieser Konstellation ein Alleinstellungsmerkmal ausgeprägt, das sich in gewisser Weise dem Surrealismus zuordnen lässt, aber weitgehend eigenständig und beispiellos bleibt. Heute überragt dieses Werk als ein aus literarischen und zeichnerischen Ambitionen gleichermaßen entstandener Monolith die norddeutsche Kulturlandschaft und bedarf einer längst überfälligen Vorstellung, Bewertung und Würdigung. Die Publikation des Autors Bernd Küster soll dieses Defizit ausgleichen.
Zugleich beinhaltet das Buch eine Dokumentation der letzten 50 Jahre Worpsweder Kunst, anhand historischer Fotografien und ergänzt um Stimmen und Beiträge von Zeitzeugen. Um die Eigenheit des Werkes von Morell zu erfassen, fotografiert der Worpsweder Rüdiger Lubricht gemeinsam mit dem Künstler an dessen wichtigsten Lebensstationen, die über das Biografische hinaus im literarischen oder zeichnerischen Werk verwandelt wiederauferstehen.
Worpswede
Bauernreihe 1, Ratsdiele, Rathaus Worpswede
19:00 - 21:00 Uhr
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Analoges Leben - Was das Digitale den Kindern nicht geben kann
Vortrag mit Hajo Tröger (Rolandskiste) über das gesunde Aufwachsen in der digitalen Medienwelt.
Lilienthal
Klosterstr. 25, Murkens Hof
19:00 Uhr
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Freitag, 08.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Someday Jacob
70s-Songwriting meets Americana: Die Bremer/Hamburger Band Someday Jacob sorgt spätestens seit dem 2015 erschienen Album »It Might Take A While« für Aufsehen. Das Quartett um Sänger und Gitarrist Jörn Schlüter verbindet mit seinem Songwriter-Folk das goldene Leuchten Kaliforniens mit der kargen Romantik Norddeutschlands. Zuletzt war diese Musik gemeinsam mit Ryan Hewitt (Johnny Cash, Avett Brothers, Red Hot Cilli Peppers) zu einem ebenso anrührenden wie präzisen Album produziert worden (»Everybody Knows Something Good«, 2017). Das neue Werk, »Oxygen Will Flow«, entstand in Bremen und an verschiedenen Orten im UK. Impressionistische Instrumen-tals, Flöten, Saxophone – der Sound von Someday Jacob ist amorpher, impressionistischer und organischer geworden, das sanfte 70s-Flair jetzt noch ein bisschen betonter. »Oxygen Will Flow« entstand in Zusammenarbeit mit Simon »Barny« Barnicott (Arctic Monkeys, Stereophonics, Temper Trap, Half Moon Run, Sam Fender).
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 Uhr
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Worpsweder Musikherbst: Kreutzersonate
LESUNG UND KONZERT

Die Gegenüberstellung von Werken der Musik und der Literatur vermittelt tieferen Einblick in das jeweilige Werkschaffen als die getrennt präsentierten Einzelwerke.

Insbesondere Tolstois "Kreutzersonate" erscheint als wesentlicher zeitgeschichtlicher Beitrag, der nicht nur die gesellschaftliche Umbruchsituation beleuchtet, sondern auch die Konditionierung zu Gewalt und Verbrechen.

Die bekannte Schauspielerin Irene Kleinschmidt wird den Textanteil mit ausgewählten Passagen und Gedichten der betreffenden Autoren präsentieren.

Der junge Geiger und Masterstudent Yu Mita sowie der Pianist Johannes Dehning spielen Beethovens "Kreutzersonate". Außerdem erklingt die 6. Solosonate von Eugène Ysaye, gespielt von Yu Mita.
Worpswede
Bauernreihe 3a, Bötjersche Scheune
20:00 Uhr
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Samstag, 09.10.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Zwischen Himmel und Hamme
Geschichten und Geschichtchen aus der bewegten Worpsweder Vergangenheit erzählt "Jan vom Moor" während eines vergnüglichen Spaziergangs.
Unseren "Hügel", den Weyerberg, der heute noch für die Weitsicht der Worpsweder sorgt, verdanken wir einem Riesen. Eine Kaufmannstocher brachte die Kunst und vor allem einen Künstler nach Worpswede. Von einem Lustschloss, das eine Gräfin aus der Linie der Wittelsbacher auf dem Weyerberg bauen wollte, blieb nur die Schloss-Scheune. Und Ping-Pong und aufgehängte Wäsche im Museum haben auch in Worpswede nicht zwangsläufig etwas mit einer Kunst-Performance zu tun...
Termine: jeden zweiten Samstag im Monat jeweils um 13:30 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:30 - 15:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Metamorphose. Ausstellung in der Galerie im Moor
Die Ausstellung Metamorphose der Künstlerin Tania Isabel Block zeigt Bilder und Skulpturen, die den Prozess der Verwandlung, der Veränderung und der Entwicklung aufgreifen. Dabei geht es zum einen um die Wandlung von Materialien und zum anderen um persönliche Entwicklungen und neu entstandene Wahrnehmungen und Werte, die ihren Ausdruck in den Werken finden.
Die Ausstellung startet am 09.10.2021 um 14 Uhr. Die Künstlerin wird anwesend sein.
Aufgrund der Corona Situation, wird die Ausstellung diesmal ohne offizielle Eröffnungsfeier stattfinden. Die Corona Hygienemaßnahmen werden beachtet.
09. Oktober bis 31. Oktober 2021, Sa + So 14 bis 18 Uhr, Galerie im Moor, Grasdorfer Straße 15, 28879 Grasberg, www.galerie-im-moor.de, www.taniablock.de, Tel. 0179 - 4960922
Grasberg
Grasdorfer Straße 15, Galerie im Moor
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Kunst+Tattoo
Die Kunst der Tätowierung. Geschichte, Symboliken, Trends
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
15:00 - 18:00 Uhr
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Kammermusik
Barocke Kammermusik zum Geburtstag Martha Vogeler
Ensemble "Le chant des oiseaux", Delmenhorst
Anna-Sophie Fanenbruck - Viola da Gamba und Barockcello
Sarah Möller – Traverso. Wibke Oppermann - Traverso

Der Eintritt beträgt € 15,- (Für Mitglieder / ermäßigt € 12,-)

Anmeldungen erbeten unter freundeskreis@haus-im-schluh.de
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
19:30 - 21:00 Uhr
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Sarah Lesch
Sarah Lesch zählt zur Speerspitze der neuen deutschen Liedermacherwelle. Sie weiß, wovon sie singt, und bringt nicht nur Standpunkt, sondern auch Lebenserfahrung auf die Bühne. Ihre poetisch-politischen Lieder handeln von Liebe, Leichtigkeit und Friedensfrikadellen, aber auch von den Schattenseiten unseres Zusammenlebens im Privaten und Gesellschaflichen. Sie krempelt das angestaubte Liedermachergenre um, vom Altherrendogmatismus zum lebendigen, emanzipatorischen Kommentar unserer Zeit. Engagement statt Zeigefinger. Witz statt Wut. Gefühl, statt Gefälligkeit. Wo andere ihre Lieder abspulen, hat Sarah Lesch immer noch eine Anekdote parat. Charismatisch führt sie ihr Publikum auf Autobahnrastplätze, an schmutzige Küchentische oder in schummrige Kneipen, bringt den Saal zum Lachen, rührt zu Tränen und provoziert wie nebenbei zu Haltung.

Das Außergewöhnliche, schrieb einst die Leipziger Volkszeitung über Sarah Leschs Konzerte, ist, "dass kein einziger Fan das Smartphone draufhält. Alle wollen diese kluge Musik im Moment genießen." Und "die Geschichtenstunde gibt es gratis obendrauf", ergänzt das Musikmagazin Monkeypress.

Mittlerweile viereinhalb Alben hat Sarah im Gepäck, darunter das mitten im ersten Shutdown veröffentlichte "Der Einsamkeit zum Trotze". Sarah Leschs Musik hat keine Sendepause, erst recht nicht in Zeiten einer Pandemie, die das Zusammenrücken nur im übertragenen Sinne möglich macht – und doch so notwendig. Niemand wird alleingelassen, schon gar nicht Sarahs Fans.

Mit Hygienekonzept und Zuversicht geht Sarah Lesch auch 2021 auf Tour. Jedes Konzert wird stattfinden. Absagen gibt es nicht, auch wenn die Infektionslage eine Verlegung der Termine notwendig machen sollte. Alle Tickets bleiben in diesen Fällen gültig, können aber natürlich auch zurückgegeben werden.
Worpswede
Findorffstraße 21, Music Hall Worpswede
20:00 Uhr
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Jens Wagner "Weniger is in öller mehr"
Nach einer Sommerpause starten wir im Oktober wieder mit unserem Kulturprogramm. Am 9. Oktober kommt dann der Platt-Comedian Jens Wagner nach Ritterhude.
Seine große Fangemeinde in der Region darf sich freuen. Nach der begeistert gefeierten Vorstellung im letzten Jahr mit seinem Stück ("Eenfochmol de Luft rutlooten"), präsentiert er sein neues Bühnenprogramm "Weniger is in öller mehr".Beginn der Veranstaltung ist um 20.00 Uhr.
Ritterhude
Riesstr. 11, Hamme Forum
20:00 - 22:00 Uhr
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Sonntag, 10.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede und in der Galerie Altes Rathaus.

Im März 2021 wurde Worpswede offiziell zum »Frauenort Paula Modersohn-Becker« ernannt. Damit gehört er zu den 43 »frauenORTEN Niedersachsen«, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein »Frauenort«? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem »Frauenort« besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen »Frauenorts« lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?

Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung »Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen« diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen und werden nun mit weiteren Arbeiten in der Galerieausstellung ergänzt. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den »Frauenort Paula Modersohn-Becker«.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen Frauenorte seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine Lebende Patronin eines dieser Frauenorte ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Kunst+Tattoo
Die Kunst der Tätowierung. Geschichte, Symboliken, Trends
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:00 - 18:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
11:30 - 17:30 Uhr
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Öffentliche Führung
Öffentliche Führung »Martha Vogeler. Leben mit der Kunst«

Dauer: 45 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Nur mit vorheriger Anmeldung über die Tourist-Information unter 04792 935820
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
12:00 - 12:45 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Metamorphose. Ausstellung in der Galerie im Moor
Die Ausstellung Metamorphose der Künstlerin Tania Isabel Block zeigt Bilder und Skulpturen, die den Prozess der Verwandlung, der Veränderung und der Entwicklung aufgreifen. Dabei geht es zum einen um die Wandlung von Materialien und zum anderen um persönliche Entwicklungen und neu entstandene Wahrnehmungen und Werte, die ihren Ausdruck in den Werken finden.
Die Ausstellung startet am 09.10.2021 um 14 Uhr. Die Künstlerin wird anwesend sein.
Aufgrund der Corona Situation, wird die Ausstellung diesmal ohne offizielle Eröffnungsfeier stattfinden. Die Corona Hygienemaßnahmen werden beachtet.
09. Oktober bis 31. Oktober 2021, Sa + So 14 bis 18 Uhr, Galerie im Moor, Grasdorfer Straße 15, 28879 Grasberg, www.galerie-im-moor.de, www.taniablock.de, Tel. 0179 - 4960922
Grasberg
Grasdorfer Straße 15, Galerie im Moor
14:00 - 18:00 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
15:45 - 18:45 Uhr
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Worpsweder Orgelmusik
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Hynjoo Na - Orgel
Kompositionen von Frescobaldi, Polaroli,
Lübeck, Buxtehude, Scheidemann und J.S. Bach
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche
17:00 - 18:00 Uhr
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Notturno in Worpswede
Bremer RathsChor: Literarisch-musikalisches Notturno-Konzert
Heinrich von Herzogenberg: Vier Notturnos op. 22
Johannes Brahms: Vier Quartette op. 92
Heinrich von Herzogenberg: Drei Gesänge op.73

Dazwischen Lesungen: Texte von Rainer Maria Rilke

Solisten:
Sophia Körber (Sopran)
Julie Comparini (Alt)
Uwe Gottswinter (Tenor)
Mathias Tönges (Bass)

Pianist: Johannes Dehning
Rezitator: Oliver Peuker
Leitung: Antonius Adamske
Bremer RathsChor

Info: Konzert unter Beachtung der 2G-Regelung
Worpswede
Bauernreihe 3 a, Bötjersche Scheune
19:30 Uhr
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Montag, 11.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
Details anzeigen

Dienstag, 12.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Kunst+Tattoo
Die Kunst der Tätowierung. Geschichte, Symboliken, Trends
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:00 - 17:55 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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"Zukunft Moor"
Podiumsdiskussion: "Zukunft Moor"
Welche Perspektiven haben die Findorffsiedlungen und die Landwirtschaft im Moor vor dem Hintergrund der Strukturprobleme in der Landwirtschaft und dem Klimawandel? Wie können wir in den nächsten Jahrzehnten den Ausstoß von Treibhausgasen aus den landwirtschaftlich genutzten Böden reduzieren?

Teilnehmer: Vertreter des Landvolks (Stefan Warnken), der Universität Greifswald (Anke Nordt), des Landkreises Osterholz (Dezernent Dominik Vinbruck) und BioS (Hans-Gerhard Kulp)

Moderation: Narziss Göbbel (Kulturwissenschaftler)
Worpswede
Bauernreihe 3a, Bötjersche Scheune
19:00 Uhr
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"Zukunft Moor"
Podiumsdiskussion: "Zukunft Moor"
Welche Perspektiven haben die Findorffsiedlungen und die Landwirtschaft im Moor vor dem Hintergrund der Strukturprobleme in der Landwirtschaft und dem Klimawandel? Wie können wir in den nächsten Jahrzehnten den Ausstoß von Treibhausgasen aus den landwirtschaftlich genutzten Böden reduzieren?

Teilnehmer*innen: Stefan Warnken (Vorsitzender des Landvolk Osterholz), Anke Nordt (Universität Greifswald), Dominik Vinbruck (Landkreises Osterholz, Dezernent) und Dr. Hans-Gerhard Kulp (Biologische Station Osterholz)

Moderation: Narciss Göbbel, Worpswede (Kulturwissenschaftler)
Worpswede
Bauernreihe 3a, Bötjersche Scheune
19:00 - 21:00 Uhr
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Mittwoch, 13.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Donnerstag, 14.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Öffentliche Führung »Heinrich Vogeler«
Kosten: 5 Euro, zzgl. Eintritt
Dauer: 45 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Nur mit vorheriger Anmeldung über die Tourist-Information unter 04792 935820
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
15:00 - 15:45 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
15:45 - 18:45 Uhr
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Philine Vogeler – Kuratorin, Kunsthändlerin und Geschäftsführerin. Ein Worpsweder Frauenleben für die Kunst. Vortrag mit Kathrin Klug
Paula Modersohn-Becker und ihre Entdeckerin und Förderin - Philine Vogeler

Wenn man über das Leben, das Werk und die kunsthistorische Bedeutung von Paula Modersohn-Becker spricht, denkt man auch zu Recht an Fritz Mackensen, an Otto Modersohn und Rainer Maria Rilke, auch an Bernhard Hoetger und Ludwig Roselius. Sie haben die Künstlerin gefördert, unterstützt, sie ermutigt und nach ihrem Tod ihr Werk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Doch war es vor allem diese Frau, die einen nicht unbedeutenden Anteil an der Bekanntwerdung der Malerin hatte:
Philine Vogeler, die erste Kunsthändlerin Worpswedes und Leiterin des Paula Modersohn-Becker Museums in der Bremer Böttcherstraße. Von ihr erwarb Roselius Bilder der Künstlerin für seine bedeutende Sammlung.

Die Historikerin Kathrin Klug hat sich auf Spurensuche begeben und porträtiert diese spannende Frau, die das kulturelle Leben Bremens und Worpswedes bis in die 1950-ziger Jahre mitgeprägt hat.

Foto: Franz und Philine Vogeler mit den zwei Söhnen

Der Vortrag findet im Rahmen des frauenORT Paula Modersohn-Becker . Worpswede statt.
Worpswede
Bauernreihe 1, Ratsdiele, Rathaus Worpswede
19:00 - 21:00 Uhr
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Freitag, 15.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Von Rumi bis Rilke
Gedichte, die ein Leben verändern können

Eine Musikalische Lesung


Ein poetischer und musikalischer Streifzug durch Zeit und Raum.

Gedichte unterschiedlicher Epochen und Kulturen werden umrahmt von

Klavierimprovisationen und gehen in Dialog mit den Klängen der indischen

Sitar- und Flötenmusik. Eine Einladung, sich durch die Kraft und Weite von

Wort und Klang berühren, anstoßen, vielleicht sogar mitreißen zu lassen.


Sprecher: Günter Saure, Musik: Friedhelm Temme
Worpswede
Bauernreihe 3, Bötjersche Scheune
19:30 Uhr
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Samstag, 16.10.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker in Worpswede
Auf den Spuren dieser außergewöhnlichen Malerin besuchen wir u.a. ihr Atelier, ihre Grabstätte und ihr ehemaliges Wohnhaus, das heute ein Museum ist.

Termine: 03.07., 07.08, 18.09. und 16.10.2021

Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Anmeldung bei der Tourist-Information Worpswede empfohlen, da Teilnehmerzahl begrenzt. Tel.: 04792 935820 oder info@worpswede-touristik.de. Ohne Anmeldung kann die Teilnahme nicht garantiert werden.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
13:00 - 15:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Metamorphose. Ausstellung in der Galerie im Moor
Die Ausstellung Metamorphose der Künstlerin Tania Isabel Block zeigt Bilder und Skulpturen, die den Prozess der Verwandlung, der Veränderung und der Entwicklung aufgreifen. Dabei geht es zum einen um die Wandlung von Materialien und zum anderen um persönliche Entwicklungen und neu entstandene Wahrnehmungen und Werte, die ihren Ausdruck in den Werken finden.
Die Ausstellung startet am 09.10.2021 um 14 Uhr. Die Künstlerin wird anwesend sein.
Aufgrund der Corona Situation, wird die Ausstellung diesmal ohne offizielle Eröffnungsfeier stattfinden. Die Corona Hygienemaßnahmen werden beachtet.
09. Oktober bis 31. Oktober 2021, Sa + So 14 bis 18 Uhr, Galerie im Moor, Grasdorfer Straße 15, 28879 Grasberg, www.galerie-im-moor.de, www.taniablock.de, Tel. 0179 - 4960922
Grasberg
Grasdorfer Straße 15, Galerie im Moor
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
15:30 - 18:30 Uhr
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Sonntag, 17.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
11:30 - 17:30 Uhr
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Ciprian Olaru &ndash; OBEN und UNTEN
Ausstellungseröffnung:
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:30 - 18:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:30 - 17:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulpturen von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor". "Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:30 - 17:00 Uhr
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Öffentliche Führung
Öffentliche Führung zu den ersten Worpsweder Maler:innen bis Frauke Migge

Dauer: 45 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Nur mit vorheriger Anmeldung über die Tourist-Information unter 04792 935820
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
12:00 - 12:45 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Metamorphose. Ausstellung in der Galerie im Moor
Die Ausstellung Metamorphose der Künstlerin Tania Isabel Block zeigt Bilder und Skulpturen, die den Prozess der Verwandlung, der Veränderung und der Entwicklung aufgreifen. Dabei geht es zum einen um die Wandlung von Materialien und zum anderen um persönliche Entwicklungen und neu entstandene Wahrnehmungen und Werte, die ihren Ausdruck in den Werken finden.
Die Ausstellung startet am 09.10.2021 um 14 Uhr. Die Künstlerin wird anwesend sein.
Aufgrund der Corona Situation, wird die Ausstellung diesmal ohne offizielle Eröffnungsfeier stattfinden. Die Corona Hygienemaßnahmen werden beachtet.
09. Oktober bis 31. Oktober 2021, Sa + So 14 bis 18 Uhr, Galerie im Moor, Grasdorfer Straße 15, 28879 Grasberg, www.galerie-im-moor.de, www.taniablock.de, Tel. 0179 - 4960922
Grasberg
Grasdorfer Straße 15, Galerie im Moor
14:00 - 18:00 Uhr
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Worpsweder Orgelmusik
Zionskirche Worpswede
Konzert an der Ahrend-Orgel
Eckhart Kuper - Orgel
Choralbearbeitungen über
"Schmücke dich, o liebe Seele"
und andere Orgelwerke
Worpswede
An der Kirche 3, Zionskirche Worpswede
17:00 - 18:00 Uhr
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Montag, 18.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Dienstag, 19.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Kunst+Tattoo
Die Kunst der Tätowierung. Geschichte, Symboliken, Trends
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:00 - 18:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Mittwoch, 20.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
15:30 - 18:30 Uhr
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Donnerstag, 21.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Freitag, 22.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
Details anzeigen
Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
Details anzeigen
Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
Details anzeigen
Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
Details anzeigen
Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
14:00 - 17:00 Uhr
Details anzeigen
Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Moorwanderung
Unsere Wanderung führt Sie in das renaturierte "Ahrensfeldermoor".

Dort sind Abschnitte des Hochmoores mit einem Moorbirkenwald zugewachsen. Je nach Jahreszeit säumen Gagelstrauch, Rosetten des Sonnentaus, Glocken- und Besenheide die Wege ins Moor. In den wassergefüllten Torfstichen sind noch ausgeprägte Torfmoosrasen mit Wollgras zu sehen. Die Führung bietet Ihnen die Möglichkeit, die ökologischen Zusammenhänge, zu verstehen, Pflanzen und Tiere des Teufelsmoores kennen zu lernen und Wissenswertes über die Geschichte sowie die Entstehung der Landschaft zu erfahren.

Die Anfahrt ins Moor erfordert von Worpswede aus ca. 20 Minuten im eigenen PKW. Bitte bringen Sie festes Schuhwerk mit, evtl. Fernglas.

Für Gruppen können nach Absprache auch extra Termine vereinbart werden.

Von April bis Oktober jeden Freitag und jeden letzten Samstag im Monat um 15.00 Uhr
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor
15:00 - 17:00 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
15:30 - 18:30 Uhr
Details anzeigen
Jürgen Becker "Die Ursache liegt in der Zukunft"
Jürgen Becker verbreitet am 22. Oktober 2021 die Theorie "Die Ursache liegt in der Zukunft". Der Kabarettist entwickelt den optimalen Optimismus ohne Opiate und holt uns alle unter seine warme Decke. Dort wird genau recherchiert, was die Welt zusammenhält, wenn sie auseinander fällt - und wie es sich für alle so richtig rechnet, sie jetzt zu retten. Sein Humor lüftet durch, hält das Zeitfenster auf Kipp und macht den Chancen Avancen. Man geht nach Hause und denkt: Da geht noch was!Beginn der Veranstaltung ist um 20.00 Uhr.
Ritterhude
Riesstr. 11, Hamme Forum
20:00 - 22:00 Uhr
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Worpsweder Musikherbst: Gyldfeldt Quartett
Janaceks "Kreutzersonate"

"Janáčeks Streichquartett "Kreutzersonate" bewegt sich ständig am Rande der psychischen Schmerzgrenze. Großartige, soghafte Musik von kompromissloser Intensität." schrieb der Südwestdeutsche Rundfunk in seiner Ankündigung dieses Quartettes.

Janacek schrieb es mit 69 Jahren, inspiriert von Leo Tolstois Novelle "Die Kreutzersonate". Darin schildert Tolstoi das Psychogramm einer zerrütteten Ehe: Ein alternder Ehemann beobachtet voller Argwohn, wie seine junge Frau emotional aufblüht, als sie mit einem befreundeten Geiger Musik macht. Er steigert sich so sehr in seine Gefühle von Eifersucht und Hass hinein, dass er seine Frau schließlich tötet.

Neben Janaceks Sonate Nr. 1 stehen weiterhin auf dem Programm:
Franz Schubert. Quartettsatz c-Moll D 703 und Alfred Schnittke: Streichquartett Nr. 3 (1983)
Worpswede
Bergstraße 13Bauernreihe 3a, Bötjersche Scheune
20:00 Uhr
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Samstag, 23.10.2021
Wochenmarkt Worpswede
Kleiner, feiner Wochenmarkt auf dem Dorfplatz in der Bergstraße mit
- Obst und Gemüse
- Fleischerei
- Bäckerei
- Besen
- Kunsthandwerk
- Honig
- Blumen
und Kunst an der Wäscheleine
Worpswede
Bergstraße, Dorfplatz
09:00 - 14:00 Uhr
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WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Flüsterhäuser
Bei einem Streifzug durch das Dorf erfahren Sie die Geschichten hinter den Fassaden. Es ist, als würden Ihnen die Häuser von ihren Erbauern und Bewohnern erzählen. Anhand historischer Fotos werden Sie entdecken, dass sich manche Häuser fast gar nicht verändert haben – andere dafür umso mehr. So können Sie bei unserer kleinen Zeitreise Worpswede von einer ganz anderen Seite kennen lernen.
Termine: März bis Oktober jeden 4. Samstag im Monat
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 13 € pro Person
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
10:30 - 12:30 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Ciprian Olaru &ndash; OBEN und UNTEN
Ausstellungseröffnung:
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:30 - 18:00 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Metamorphose. Ausstellung in der Galerie im Moor
Die Ausstellung Metamorphose der Künstlerin Tania Isabel Block zeigt Bilder und Skulpturen, die den Prozess der Verwandlung, der Veränderung und der Entwicklung aufgreifen. Dabei geht es zum einen um die Wandlung von Materialien und zum anderen um persönliche Entwicklungen und neu entstandene Wahrnehmungen und Werte, die ihren Ausdruck in den Werken finden.
Die Ausstellung startet am 09.10.2021 um 14 Uhr. Die Künstlerin wird anwesend sein.
Aufgrund der Corona Situation, wird die Ausstellung diesmal ohne offizielle Eröffnungsfeier stattfinden. Die Corona Hygienemaßnahmen werden beachtet.
09. Oktober bis 31. Oktober 2021, Sa + So 14 bis 18 Uhr, Galerie im Moor, Grasdorfer Straße 15, 28879 Grasberg, www.galerie-im-moor.de, www.taniablock.de, Tel. 0179 - 4960922
Grasberg
Grasdorfer Straße 15, Galerie im Moor
14:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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Ciprian Olaru - OBEN und UNTEN
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
15:00 - 18:00 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
15:45 - 18:30 Uhr
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Sonntag, 24.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Frauke Migge - Magie der Zeichen
Die Worpsweder Kunsthalle zeigt anlässlich des 80. Geburtstags der Malerin Frauke Migge (*1941, in Bremen) Ölgemälde und Zeichnungen, die über einen Zeitraum von über vierzig Jahren entstanden sind.
Über ein Stipendium der Martin Kausche Ateliers kommt Migge 1973 nach Worpswede und lebt seit 1977 im Künstlerdorf. 1979 stellt sie das erste Mal in der Worpsweder Kunsthalle Friedrich Netzel aus. In den folgenden Jahrzehnten ist sie hier in weiteren Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

Frauke Migge stellt Bewusstes und Unbewusstes als Spannungsmoment in den Mittelpunkt ihrer Werke. Phantasie und Realität werden bei ihr zur künstlerischen Aussage. Zeit und Raum, Hoffnung und Vergänglichkeit, Leben und Tod – das sind ihre beherrschenden Themen. Ihre in altmeisterlicher Technik ausgeführten Arbeiten haben eine eigene unverwechselbare Bildsprache. Es ist die Kombination der Bildgegenstände, betont durch irreale Größenverhältnisse und verschiedene Bildebenen, gesetzt in die Worpsweder Landschaft.

In den beiden vorderen Räumen werden parallel dazu Werke der Maler der Worpsweder Gründergeneration gezeigt.
Worpswede
Bergstraße 17, Worpsweder Kunsthalle
10:00 - 18:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Worpswede erleben
Sie möchten Worpswede kennenlernen? Dann sind Sie hier richtig!
Begleiten Sie uns zu den schönsten Ecken Worpswedes und erfahren Sie unterwegs viel Wissenswertesüber den Künstlerort und die ihn umgebende Moorlandschaft. Den eersten sien Dot, den tweeten sien Not, den drütten sien Brot": Hören Sie unterwegs von der Besiedlungsgeschichte des Teufelsmoores, die mit schwerer Arbeit und großen Entbehrungen einherging. Welche Faszination übte das kleine Bauerndorf inmitten dieser Region später auf die Künstler aus? Was veranlasste Künstlerinnen, wie Paula Modersohn-Becker und andere, sich hier niederzulassen? Barkenhoff, Kaffee Verrückt oder Käseglocke: Wie wurde der Ort durch die unterschiedlichsten Künstlerbauten geprägt?
Diese und viele andere Fragen werden während unseres Spaziergangs mit dem Besuch eines Museums beantwortet.

Termine: Ganzjährig jeden Samstag um 11 h, April bis Oktober mittwochs, freitags und sonntags 11 h
Sondertermine: Rosenmontag, Karfreitag, Ostermontag, 1. Mai, Himmelfahrt, 3. + 31. Oktober 11 h
Silvester 14 h, Neujahr 12 h
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 14 € pro Person inkl. Museumseintritt
Treffpunkt: Tourist-Information Worpswede, Bergstraße 13,

Das Angebot ist auch für Gruppen individuell buchbar.
Worpswede
Bergstraße 13, Tourist-Information Worpswede
11:00 - 12:30 Uhr
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Ciprian Olaru - OBEN und UNTEN
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:00 - 18:00 Uhr
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Alte und neue Worpsweder Kunst
In der Galerie Cohrs-Zirus wird die Worpsweder Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart gezeigt. Ölbilder, Handzeichnungen, Graphiken und Plastiken der ersten und zweiten Künstlergeneration sowie zeitgenössischer Worpsweder Künstler sind hier vertreten; von Otto Modersohn über Lisel Oppel bis hin zu Waldemar Otto finden Sie eine umfangreiche Repräsentation der Worpsweder Kunst.
Abb: Heinrich Vogeler (1872-1942): Im Mai, 1897, Radierung und Aquatinta, 34,4:25 cm
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag von 11-13 und von 14-18 Uhr.
Worpswede
Bergstraße 33, Galerie Cohrs-Zirus
11:00 - 18:00 Uhr
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Weite - Wind und Weitsicht
Die neuen Arbeiten des Künstlers Heinz Cymontkowski setzen sich mit der Kulturlandschaft Teufelsmoor in der vierten Jahreszeit auseinander. Herbst und Winter haben ihre eigene Landschaftsausdehnung und geben gerade dem Teufelsmoor eine neue Räumlichkeit.
Auch die Gedanken verlieren sich neu in dieser Weite und geben Anlass für neue Bildwerke, wie z. B. die Arbeit – Winterwind -.
Der Wind sorgt für die einzige Bewegung in den eher stillen Zeiten. Er formt die Landschaft neu und bewegt den Horizont durch die Wolken.
Mit Weitsicht nähert sich auch der Künstler den Gedanken zur Zeit und versucht vorausschauend die Zukunft mit seinen Arbeiten mitzugestalten.
Osterholz-Scharmbeck
Zur kleinen Reihe 14, Galerie und Atelier Dorf Teufelsmoor
11:00 - 17:00 Uhr
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Augenblicke-erlebte Momente. Malerei und Skulptur von Cosima Schierenbeck
Die Arbeiten in der Ausstellung der Künstlerin Cosima Schierenbeck entstanden nach Eindrücken gesammelt bei Spaziergängen, Moorwanderungen oder beim Zuschauen und Hinsehen flüchtiger Begegnungen. Beobachtungen auf einer Bank sitzend oder beim Espresso in einem Straßenkaffee spiegeln sich wieder in der lebhaften Mimik der Geschichtenerzähler.
Das Moor hat seine eigene Atmosphäre, die den Wanderer schnell in ihren Bann zieht. Aus den Spaziergängen und Wanderungen durch die verschiedenen Moorlandschaften rund um Worpswede, Mayo in Irland und Rannoch in Schottland entstand die Reihe "O schaurig ist's übers Moor zugehen" aus Annette von Droste-Hülshoffs Gedicht "Der Knabe im Moor".
"Der Weg der roten Reiter" stammt aus dem Zyklus der Reisetagebücher aus den Orientreisen, die die Künstlerin nach Tagebucheintragungen, Skizzenbüchern und Erinnerungen anfertigte. Sich weiterbilden, neugierig bleiben und ausprobieren sind wichtige Momente in ihrem Tun.

Cosima Schierenbeck, geboren 1953 in Rudolstadt, absolvierte nach dem Studium der Malerei, Grafik und Fotodesign an der Hochschule für Künste in den 70ern in Bremen, Anfang 2000 ein Studium mit dem Schwerpunkt plastisches Gestalten an der Kunsthochschule in Bremen im Fachbereich künstlerische Weiterbildung.
In den 70er-Jahren unternahm die Künstlerin gemeinsam mit ihrem Mann mehrmonatige VW-Bus Reisen in den vorderen Orient, Asien, Australien, die USA, Kanada, Schottland und Irland in denen sie sich intensiv mit der Kunst und Kultur dieser Länder beschäftigte. Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, Einzel- und Gruppenausstellungen folgten.
Sie lebt und arbeitet in Worpswede und Bremen.
Worpswede
Bergstraße 1, Galerie Altes Rathaus
11:00 - 17:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
11:30 - 17:30 Uhr
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Ciprian Olaru &ndash; OBEN und UNTEN
Ausstellungseröffnung:
Arbeiten des in Worpswede lebenden rumänischen (Kunst-)Fotografen
Osterholz-Scharmbeck
Sandbeckstr. 13, Gut Sandbeck
11:30 - 18:00 Uhr
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Öffentliche Führung
Öffentliche Führung »Martha Vogeler. Leben mit der Kunst«

Dauer: 45 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 10 Personen
Nur mit vorheriger Anmeldung über die Tourist-Information unter 04792 935820
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
12:00 - 12:45 Uhr
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Martha Vogeler. Leben mit der Kunst
»Martha Vogeler. Leben mit der Kunst« erzählt die beeindruckende Geschichte einer Worpswederin, deren Rolle und Bedeutung anlässlich des 100. Jubiläums des Haus im Schluh neu beleuchtet
wird. Das Frühwerk Heinrich Vogelers wird in einer neuen, aufschlussreichen Perspektive präsentiert: Gezeigt wird, wie stark dieses Werk durch Martha inspiriert wurde und in Verbindung mit ihrer Person steht.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14-18 Uhr
Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Worpswede
Im Schluh 35-37, Haus im Schluh
14:00 - 18:00 Uhr
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Metamorphose. Ausstellung in der Galerie im Moor
Die Ausstellung Metamorphose der Künstlerin Tania Isabel Block zeigt Bilder und Skulpturen, die den Prozess der Verwandlung, der Veränderung und der Entwicklung aufgreifen. Dabei geht es zum einen um die Wandlung von Materialien und zum anderen um persönliche Entwicklungen und neu entstandene Wahrnehmungen und Werte, die ihren Ausdruck in den Werken finden.
Die Ausstellung startet am 09.10.2021 um 14 Uhr. Die Künstlerin wird anwesend sein.
Aufgrund der Corona Situation, wird die Ausstellung diesmal ohne offizielle Eröffnungsfeier stattfinden. Die Corona Hygienemaßnahmen werden beachtet.
09. Oktober bis 31. Oktober 2021, Sa + So 14 bis 18 Uhr, Galerie im Moor, Grasdorfer Straße 15, 28879 Grasberg, www.galerie-im-moor.de, www.taniablock.de, Tel. 0179 - 4960922
Grasberg
Grasdorfer Straße 15, Galerie im Moor
14:00 - 18:00 Uhr
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Schlafplatzeinflug der Kraniche
Das Phänomen des abendlichen Schlafplatzeinfluges der in der Hammeniederung und der Breddorfer Niederung rastenden Kraniche und Gänse ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Fahrtgemeinschaften werden die Kraniche zunächst in den Nahrungsgebieten der Breddorfer Niederung beobachtet. Danach fahren wir zum Schlafplatz im Günnemoor.
Mitbringen: Fernglas, wetterfeste Kleidung
Osterholz-Scharmbeck
Lindenstraße 40, Biologische Station Osterholz
14:30 - 17:30 Uhr
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Montag, 25.10.2021
WIR. Bilder für eine neue Kunst des Zusammenlebens
In unserer ich-zentrierten Gesellschaft ist die Idee des »Wir« zunehmend in Gefahr, verloren zu gehen. Dabei zeigen die Krisen der zurückliegenden Jahre und die zwischenmenschliche Verrohung in unserer Gesellschaft nur zu deutlich, wie dringend wir eine neue Kunst des Zusammenlebens brauchen. Nach »de cultura. Kunst, Natur und Land(wirt)schaft« setzen die Worpsweder Museen daher einen zweiten Themenschwerpunkt für die kommenden Jahre und gehen der Frage nach, welche Impulse die Kunst für eine neue Wir-Kultur geben kann.
Worpswede
Ostendorfer Straße 10, Barkenhoff
10:00 - 18:00 Uhr
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PAULA IN WORPSWEDE >>Ein Frauenleben um 1900<<
Stimmungsvolle Moorlandschaften, weite Himmel und eindrucksvolle Abendstimmungen prägten lange Zeit den Mythos der Worpsweder Malerei. Paula Modersohn-Becker setzt mit ihrer Kunst ein Zeichen und löst sich von der vorherrschenden Stimmungsmalerei. Unter dem Einfluss der französischen Kunst entwickelt sie ihren eigenen künstlerischen Ausdruck, der sie heute als eine international anerkannte Künstlerin auszeichnet. Mit der Einbindung in die Initiative frauenORTE Niedersachsen wird Paula Modersohn-Becker mit zwei Ausstellungen und einer Outdoor Präsentation geehrt. Weitere Ausstellungshäuser und Projekte im Künstlerort legen passend zum Thema den Fokus auf Künstlerinnen, so dass Worpswede in diesem Sommer im Zeichen der Frauen steht.
Wenige Monate vor ihrer Hochzeit im Mai 1901 mit dem Maler Otto Modersohn, steht für die junge Paula Becker (1876-1907) fest: "...daß ich mich verheirate, soll kein Grund sein, daß ich nichts werde." Programmatisch wird sie dieses Ziel bis zu ihrem frühen Tod verfolgen. Zugunsten ihrer ganz persönlichen Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist sie bereit, ihr künstlerisches Streben unbeirrt fortzusetzen. Mutig und willensstark, setzt sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinweg, so dass in nur wenigen Jahren ein herausragendes Werk entsteht.
Das Museum am Modersohn-Haus führt unter anderem ins Wohnhaus des Künstlerehepaares, wo zahlreiche Gemälde der Künstlerin aus der Sammlung Bernhard Kaufmann zu sehen sind.
Im Sonderausstellungsbereich treten biografische und emanzipatorische Aspekte im Leben der Malerin in den Fokus. Neben Zitaten der Künstlerin aus Briefen und Tagebüchern wird schlaglichtartig auf bestehende Konventionen und Rollenmuster verwiesen, die um die Jahrhundertwende – zu Lebzeiten Paula Modersohn-Beckers – als selbstverständlich galten. Zu Wort kommen ebenfalls ihr Ehemann Otto Modersohn, Freunde und auch Kunstkritiker.
So rückt das Projekt auch ihre Vorbildfunktion für Generationen von Künstlerinnen in den Fokus. Meilensteine der Gleichberechtigung laden ein, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben und gleichzeitig eine Bestandsaufnahme zur Gegenwart herzustellen. Werkbeispiele und Lebensumstände ihrer Kolleginnen und Nachfolgerinnen - Hertha Mackensen, Hermine Overbeck-Rothe, Ottilie Reylaender, Marie Bock, Clara Rilke-Westhoff, Emy Rogge, Emmy Meyer, Sophie Bötjer-Mallet, Lisel Oppel und Agnes Sander-Plump - verdeutlichen, wie beschwerlich der Weg einer Künstlerin war.
Worpswede
Hembergstraße 19, Museum am Modersohn-Haus
10:00 - 18:00 Uhr
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Paula Modersohn-Becker open air
In direkter Nachbarschaft zum Wohnhaus der Künstlerin findet die Outdoor-Präsentation Paula Modersohn-Becker open air statt. Motivauswahl und der Standort auf der Wiese vor der Galerie Altes Rathaus verweisen auf das ehemalige Worpsweder Armenhaus, wo die Malerin zahlreiche Motive für ihre Bilder fand, die heute zu wichtigen Werken der Künstlerin zählen und sich in verschiedenen öffentlichen und privaten Sammlungen befinden. Bäuerliche Frauen, Kinder, Menschen aus dem Armenhaus, Stillleben aber auch Selbstbildnisse – sie ist die erste Frau, die sich als Akt malt – bestimmen ihre Motivwahl und veranschaulichen einen Ausschnitt aus ihren bedeutenden Werken. Im Kontext zur Ausstellung im Modersohn-Haus ergänzen hier ebenfalls Zitate aus Briefen und Tagebüchern die einzelnen Werke der Künstlerin.
Auch heute, 120 Jahre nach Paula Modersohn-Beckers Hochzeit, stellt sich die Frage, wie sich die Situation von Frauen und Künstlerinnen darstellt.
In Worpswede sind zahlreiche Orte mit dem Leben der Künstlerin verbunden. Diese werden ausführlich in einem Flyer beschrieben, der anlässlich des frauenORTES Paula Modersohn-Becker entstanden ist und zu einem Spaziergang durch den Künstlerort einlädt.
Worpswede
Bergstraße 1, Altes Rathaus
10:00 - 22:00 Uhr
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Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen
Zeitgenössische Kunst in der Bergstraße in Worpswede

Im März 2021 wurde der frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede offiziell eröffnet. Damit gehört er zu den 44 frauenORTEN Niedersachsen, wie sie seit 2008 vom Landesfrauenrat Niedersachsen e. V. initiiert werden.
Aber was ist eigentlich ein frauenORT? Was bedeutet es für Frauen, an einem solchen Ort zu leben und zu arbeiten? Fühlen Frauen in einem frauenORT besondere Anerkennung? Paula Modersohn-Becker, die (tote) Patin des neuen frauenORTES lebte hier in einer Zeit, als Frauen kaum wahrgenommen wurden. Heute ist sie omnipräsent, aber ist sie auch ein Vorbild?
Gisela Eufe, Anja Fußbach, Annegret Maria Kon, Claudia Piepenbrock und Rima Radhakrishnan gehen mit der Ausstellung "Tote gibt’s hier genug! Fünf lebendige Positionen" diesen Fragen in der Galerie Altes Rathaus (22.8.–10.10.21) und entlang der Bergstraße nach. Seit dem 5. Mai sind ihre Arbeiten im öffentlichen Raum von Worpswede zu sehen. Dabei treffen drei Generationen von Künstlerinnen aufeinander, deren Konzepte kaum verschiedener sein können. Obwohl die fünf Künstlerinnen in Worpswede oder Bremen leben und arbeiten, haben sie die unterschiedlichsten Blickwinkel auf den frauenORT Paula Modersohn-Becker•Worpswede.
Der Titel der Ausstellung weist daraufhin, dass alle Patinnen der niedersächsischen frauenORTE seit mindestens 10 Jahren verstorben sind und es keine lebende Patronin eines dieser frauenORTE ist. Außerdem ist er ein Plädoyer für zeitgenössische und junge Kunstpositionen in den Ausstellungen der Künstlerkolonie.
Besucher des Künstlerortes werden bereits beim ersten Spaziergang durch den Ort mit zeitgenössischer und auch junger Kunst willkommen geheißen. Das Projekt 'Skulpturen im öffentlichen Raum' versteht sich als eine Einladung zum Dialog.
Worpswede
Bergstraße, Bergstraße
10:00 - 23:00 Uhr
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Otto Modersohn - Fischerhude 1926 - 1932
Im Schlichten das Große und Künstlerische sehen
Fischerhude
In der Bredenau 95, Otto-Modersohn-Museum
10:00 - 18:00 Uhr
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Fischerhuder Schätze
50 ausgewählte Werke aus dem Besitz des Kunstvereins
von Hermann Angerneyer bis
Werner Zöhl.
18.4.-31.10.2021
Fr-Sa 14:30 -17:30
So 11:30-17:30
Fischerhude
Im Krummen Ort 2, Buthmans Hof
14:30 - 17:30 Uhr
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