Heike Kati Barath, o. T. (für Paula), 2018, Öl auf Leinwand, 30 x 32 cm, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2018, Foto: © Jens Weyers, Bremen

Kaleidoskop Worpswede – Kunstwerk Landschaft Lebensort

Ausstelllungen in vier Worpsweder Museen: Große Kunstschau, Barkenhoff, Haus im Schluh und Worpsweder Kunsthalle
24. Juni bis 4. November 2018

Es war der Traum vieler Worpsweder Künstler, Kunst, Landschaft und Leben miteinander zu vereinen. Mit der Gründung der Künstlerkolonie im Jahr 1889 schufen sie den »Mythos Worpswede« und gaben dem Dorf im Teufelsmoor eine ganz neue Identität, die bis heute weiterwirkt.

In der großen Gemeinschaftsausstellung »Kaleidoskop Worpswede« erkunden die vier Worpsweder Museen, wie die Kunst diesen Ort geprägt und verändert hat. Der »Mythos Worpswede« wird mit künstlerischen Mitteln einer Revision unterzogen. Den über Jahrzehnte verfestigten Sichtweisen auf eine vergangene Worpsweder Zeit werden neue Standpunkte gegenübergestellt, der Blick wird in Richtung Gegenwart und Zukunft gelenkt.

Am Beispiel Worpswedes und seiner Kunstwerke untersucht die Ausstellung, wie Kunst heute unseren Blick auf die Wirklichkeit verändern und damit neue Perspektiven eröffnen kann. Die Fragen, die die Ausstellung stellt, und die Antworten, die sie gibt, werden überraschend, erhellend und manchmal auch irritierend sein – der Ort Worpswede und seine Kunst werden neu und [anders] erfahrbar.

[anders] schauen
Große Kunstschau

Die Große Kunstschau wird zum Ort eines neuen Kunst-Sehens. Alt- und Neubau werden konzeptuell zusammengeführt; alte und neuere Worpsweder Gemälde treffen auf Werke internationaler Kunst. Die expressionistische Architektur Bernhard Hoetgers wird reinszeniert und dadurch neu erlebbar. Kunstwerke im und am Gebäude laden die Betrachter ein, Kunst [anders] zu schauen.

Die Kunstschau wird bei ihrem Namen genommen und ermöglicht neue Blicke auf vermeintlich Altbekanntes: Durch die Gegenüberstellung ausgewählter Meisterwerke der Worpsweder Kunst mit aktuellen Werken entstehen spannungsvolle Dialoge in 13 hochverdichteten Räumen. Im Altbau wird die Umwidmung der Räume am radikalsten spürbar: Die Rotunde wird für die Dauer der Jubiläumsausstellung zu einem Ort der Produktion. Der Berliner Künstler Tilo Schulz wird die zentrale Rotunde über die gesamte Ausstellungsdauer immer weiter bearbeiten und verändern.

[anders] gestalten
Barkenhoff

Auf dem Barkenhoff wird das Spannungsfeld zwischen Kunst und Land(wirt)schaft beleuchtet – ausgehend von den lebensreformerischen Plänen Heinrich Vogelers über die Ideen der Landschaftsarchitekten Leberecht Migge und Max Karl Schwarz bis hin zu aktuellen Alternativen des Landbaus.

Drei Künstlerinnen sind 2018 für längere Zeit in der Künstlerkolonie zu Gast: Neben dem Langzeitprojekt »Ich bin gerne Bauer…« von Antje Schiffers werden Antje Majewski und Pawel Freisler ihr 2014 im Muzeum Sztuki/Łód´z begonnenes Projekt Der Apfel fortführen. Und die Südtirolerin Gabriela Oberkofler hinterfragt durch künstlerische Interventionen die aktuelle Relevanz der Jugendstil-Kunst Heinrich Vogelers.

Ein weiteres Highlight ist das mehrteilige Skulpturenprojekt Maison des abeilles (Bienenhäuser) von Olaf Nicolai. Vier von renommierten Architekturbüros entworfene Bienenhäuser werden im Umfeld der vier Worpsweder Museen aufgestellt und vom Imkerverein
Teufelsmoor mit Leben gefüllt.

[anders] weben
Haus im Schluh

Die Kunst des Webens hat im Haus im Schluh Tradition. Die Weberei ist eine der wenigen alle Kulturen übergreifenden Techniken und künstlerischen Ausdrucksformen weltweit. In einer Zeit, in der die Welt immer enger miteinander verwoben und vernetzt ist, erlebt dieses traditionelle Handwerk derzeit eine neue Blüte in der aktuellen Kunst.

Für vier Monate wird sich im Haus im Schluh eine Akzentverschiebung von Heinrich zu Martha Vogeler realisieren. Martha Vogeler hat diesen bis heute idyllischen und authentischen Ort aufgebaut und inhaltlich geformt. Ihre Handweberei und ihr Gästehaus werden mittlerweile in der vierten Generation von der Familie betrieben. Das Generationenthema und die Technik des Webens werden in teilweise raumgreifenden Kunstwerken von aktuellen Künstlerinnen und Künstlern thematisiert. Darüber hinaus wird es eine Sonderpräsentation mit Werken von Mieke Vogeler geben.

[anders] leben
Worpsweder Kunsthalle

Die Worpsweder Kunsthalle ist als Ort für experimentelle Ausstellungsformate bekannt: Im Sommer 2018 treffen die »Alten Worpsweder« mit ihren historischen Dorfansichten auf das »Experiment Worpswede« von 1972 und auf neue »erfinderische Analysen«. Kunst, Geschichte, Zukunftsforschung und Wissenschaft werden einen sinnlichen Denkraum formen, der zur Plattform für Diskurse über den Ort Worpswede werden soll. Kann Worpswede nicht nur ein Dorf mit Zukunft, sondern darüber hinaus sogar ein Dorf für Zukunft sein?

Die Ausstellung beginnt mit einer verdichteten Darstellung des Dorfes Worpswede vor 1914. Im Zwischengang folgen Texte und utopische Entwürfe, die im 20. Jahrhundert in Worpswede entwickelt wurden. Im größten Ausstellungsraum öffnen Studierende der Architekturtheorie der RWTH Aachen neue Wege durch den Ort. Die von Professor Axel Sowa geleitete Gruppe konnte dank einer Kooperation mit den Künstlerhäusern Worpswede ihre »erfinderischen Analysen« vor Ort betreiben.

Hier finden Sie die Einladung mit dem offiziellen Programm und unsere Themenwochenenden.

Eine Übersicht der beteiligten Künstler finden Sie hier

Hier können Sie die komplette Jahresbroschüre herunterladen: Jahresprogramm Worpsweder Museen_2018.

 

Museum am Modersohn-Haus: Worpswede – die zweite Malergeneration

Das Museum am Modersohn-Haus zeigt ganzjährig eine umfangreiche Kunstsammlung der ersten Worpsweder Malergeneration.

Vom 1. April bis 31. Dezember 2018 zeigt das Museum am Modersohn-Haus in einer Sonderausstellung ausgewählte Werke zu Worpswedes 2. Malergeneration. Auf die berühmten Worpsweder der ersten Stunde folgten mit Udo Peters, Karl Krummacher, Walter Bertelsmann, Karl Arste und schließlich Bernhard Huys zunächst diejenigen Maler, die die naturalistisch bestimmte, regionaltypische Landschaftsdarstellung für weitere fünf Jahrzehnte fortführten. Daneben drängten insbesondere kurz nach 1918 viele junge Kräfte ins Künstlerdorf, mit denen der Expressionismus Eingang in die Worpsweder Kunst fand. Bereits 1906 gründete der damals 26-jährige Georg Tappert, später ein bedeutender Expressionist, in Worpswede eine Malschule, die junge und unkonventionelle Talente förderte. Zu den expressiven Worpswedern zählen heute Namen wie Alfred Kollmar, Albert Schiestl-Arding, Bram van Velde, Willy Dammasch und Tetjus Tügel. Kunst und Atmosphäre Worpswedes veränderten sich nachhaltig im Verlauf der Zwanziger Jahre. Die Zahl der Maler, Dichter und Kunsthandwerker wuchs im Vergleich zu den Gründerjahren um ein Vielfaches.

www.museum-modersohn.de

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Rückblick: Die Frühjahrsausstellungen Worpsweder Museen

Nachdem die Großen Kunstschau bereits im Frühjahr den Worpsweder Fotografen Rüdiger Lubricht in einer Einzelausstellung präsentierte, liegt der Fokus auch im Winter auf einem Worpsweder Zeitgenossen: New York, Shanghai, Tokio, Kairo, Dubai – die Megastädte dieser Welt beeindrucken durch ihre kaum fassbaren Dimensionen und ihren scheinbar ungebremsten Wachstum. Menschen, die in diesen Städten leben, verschwinden in den architektonischen Strukturen dieser schönen neuen Welt. Dass die Megacitys in erster Linie darauf angelegt sind, Menschenmassen unterzubringen, aber dem Lebensort kein charakteristisches Gesicht verleihen, führt der Fotograf Jürgen Strasser dem Besucher auf eindrückliche Weise vor Augen.

Traditionelles Handwerk und experimentierfreudige Vielfalt treffen in der Ausstellung »Textur und Farbe – Ursula Jaeger und Anka Kröhnke« in der Worpsweder Kunsthalle aufeinander. Während die in Bremen lebende Künstlerin Ursula Jaeger (*1935) das schon aus dem Mittelalter stammendes Handwerk der Bildweberei pflegt, setzt Anka Kröhnke (*1940) ihre unverwechselbaren stark farbigen »Wandcollagen« in derselben traditionellen Technik, jedoch mit sehr ungewöhnlichen Materialien um. Die Doppelausstellung dieser beiden renommierten Künstlerinnen zeigt nicht nur wie vielseitig die Technik der Weberei sein kann, sondern auch wie zeitaktuell sich dieses traditionelle Medium umsetzen lässt.

Das Haus im Schluh lädt am 18. November zu einer ungewöhnlichen Aktion: Der in Berlin und Peking lebende Künstler Falk Hirdes wird gemeinsam mit den Besuchern seinen Suspended Cube im Museum installieren. Durch die gemeinsame persönliche Aktion und das Einfügen eines neuen Elements wird das Erlebnis des Raums in eine bewusste Erfahrung verwandelt.

Jürgen Strasser – Groß-Stadt-Lichter

Der in Wiesbaden und Worpswede lebende Fotograf Jürgen Strasser gewährt einen eindrucksvollen Blick auf die Mega-Metropolen der Welt. Er reist nach Afrika, Arabien, Asien und fängt in ungewöhnlichen Bildern die ungebremst wachsenden Boom-Citys und ihre kaum noch fassbaren Dimensionen ein. In nur wenigen Jahrzehnten haben sie den europäischen und US-amerikanischen Städten den Rang abgelaufen und prägen das Bild der Stadt von morgen. Ungebremstes Höhenwachstum wie in Dubai-City oder Shanghai kontrastiert Strasser mit Fotografien der wuchernden Vororte, etwa in Kairo oder Hongkong. In beinahe grafisch-abstrakten Bildern zeigt er Stadtdimensionen, in denen der einzelne Mensch keine Rolle mehr zu spielen scheint. Den Kontrast dazu bilden Objekte aus der Sammlung des Berliner »Buchstabenmuseums«. Klassische Leuchtreklamen, die einst für das verlockende Versprechen der Großstadt standen, wirken im Vergleich zu den von Strasser eingefangenen Stadtbildern fast nostalgisch und dokumentieren die Veränderungen im Zuge der weltweiten Urbanisierung am Beginn des 21. Jahrhunderts.
Große Kunstschau Worpswede
19. November 2017 bis 4. März 2018
Di–So 11–17 Uhr
Eröffnung am Sonntag, 19. November, 11.30 Uhr

Ursula Jaeger und Anka Kröhnke – Zwei Meisterinnen der Tapisserie

Ursula Jaeger (*1935, Schwerin) pflegt ein schon aus dem Mittelalter stammendes Handwerk. Sie studierte an der Meisterschule für das Kunsthandwerk in Berlin und wurde Diplom-Designerin für Bildweberei. Nach fünf Jahren in den USA gründete sie 1973 eine
eigene Werkstatt in Bremen und erhielt Lehraufträge wie Preise für ihre moderne, vom Bauhaus geprägte Auffassung der Gobelingestaltung in Verarbeitung von Texten und Aquarellen in Materialmix. Über ihr kulturgeschichtliches Interesse gelangte sie auch
zu sakralen Themen, die sie als Metapher sieht und zeitaktuell interpretiert.
Anka Kröhnke (*1940, Berlin) entstammt einer großen Künstlerfamilie. Sie studierte in Berlin, um zunächst dort, später in Hamburg, eine Werkstatt zu betreiben. Ein Lehrauftrag, museale Ausstellungen und Preise folgten. Seit ihrem Umzug in das Ostseebad Kühlungsborn im Jahr 2003 führt sie ein Familienmuseum mit eigener Werkstatt, in der die experimentierfreudige Künstlerin unverwechselbare »Wandcollagen« in starker Farbigkeit herstellt.
Worpsweder Kunsthalle
19. November 2017 bis 4. März 2018,
Di – So 11–17 Uhr
Eröffnung am Samstag, 18. November, 18.00 Uhr

 

Falk Hirdes – Introductions

Ein Kubus aus neongelben Schnüren, schwebend verspannt von seinen acht Ecken aus – diese Installation wird in verschiedenen Räumen, zumeist Hotelzimmern irgendwo auf der Erde, realisiert und fotografiert. Der Künstler Falk Hirdes: »Die Idee hinter der Serie ist das Entdecken mir bis dato fremder Räume durch das Hinzufügen, Einfügen eines weiteren Raumes. Am ehesten wird das für mich durch das englische Wort »introduction« beschrieben: Sowohl ein Einführen als auch ein Vorstellen. Dem fremden Raum etwas Eigenes hinzuzufügen. Ihn und seine Möglichkeiten und Restriktionen kennenzulernen und gleichzeitig ein stückweit zu erobern. […] Der Akt an sich ist für mich dabei das Interessanteste. Der Prozess. Das Aufhängen des Würfels unter den Bedingungen, die mir der Raum vorgibt und das anschließende photographische Erkunden des neu geschaffenen Raums im Raum.« In einer Aktion wird Falk Hirdes seinen »Suspended Cube« im Haus im Schluh induzieren. Gezeigt werden neben dem Raumobjekt auch Fotografien und 360-Grad-Darstellungen, die über QR-Code heruntergeladen werden können.
Haus im Schluh/Heinrich-Vogeler-Sammlung
19. November 2017 bis 4. März 2018
Di – So 11–17 Uhr
Eröffnungs-Performance am Samstag, 18. November 2017, 16.00 Uhr

Winterhighlights in den Worpsweder Museen

Samstag, 17. Februar 2018, 16.30 Uhr, Barkenhoff
WINTERHIGHLIGHT: »Vogelers Wandel – Werk und Leben des Künstlers
in der Sowjetunion«
Mindestanmeldungen: ab 10 bis max. 20 Personen
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung unter: Tel.: 04792 – 935820

Sonntag, 18. Februar 2018, 12.00 Uhr, Haus im Schluh
MATINEE: »Martha und Heinrich Vogeler. Die Geschichte einer Sammlung«
Kostenlose öffentliche Führung (im Eintrittspreis enthalten!)
Dauer: 30 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Donnerstag, 22. Februar 2018, 15.00 Uhr, Worpsweder Kunsthalle
Öffentlich Führung: »Textur und Farbe − Ursula Jaeger und Anka Kröhnke«
Kosten: 4,- Euro, zzgl. Eintritt
Dauer: 60 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Samstag, 24. Februar 2018, 15.00 Uhr, Große Kunstschau
WINTERHIGHLIGHT: »Kunst und Angewandtes – Bernhard Hoetger«
Sonderführung mit Hartmut Balke in der Großen Kunstschau mit anschließendem
Kaffee-Gedeck im Kaffee Worpswede
Mindestanmeldungen: ab 10 bis max. 20 Personen
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 15 Euro pro Person, darin enthalten: Führung, Museumseintritt und Kaffee-Gedeck im Kaffee Worpswede
Anmeldung unter: Tel.: 04792 – 935820

Sonntag, 25. Februar 2018, 12.00 Uhr, Barkenhoff
MATINEE: »Heinrich Vogeler – Malerei, Grafik, Architektur, Design von 1892 bis 1942«
Kostenlose öffentliche Führung (im Eintrittspreis enthalten!)
Dauer: 30 Minuten
Begrenzte Teilnehmerzahl: max. 20 Personen

Veranstaltungshighlights in den Worpsweder Museen im Dezember 2017

Samstag, 02. Dezember 2017, 17.30 Uhr, Haus im Schluh
WINTERHIGHLIGHT: »Leben mit der Kunst«
Führung und anschließendes Gespräch am Kaminfeuer mit Berit Müller,
Urenkelin von Martha und Heinrich Vogeler
Exklusives Winter-Angebot außerhalb der regulären Öffnungszeiten
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 10 Euro
Mindestanmeldungen: ab 10 bis max. 15 Personen
Anmeldung unter: 04792 – 935820

Samstag, 09. Dezember 2017, 16.30 Uhr, Barkenhoff
WINTERHIGHLIGHT: »Poesie der Liebe«
Exklusives Angebot außerhalb der regulären Öffnungszeiten
Mindestanmeldungen: ab 10 bis max. 20 Personen
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung unter: 04792 – 935820

Dienstag, 12. Dezember 2017, 19.00 Uhr, Haus im Schluh
VORTRAG: »Zwei verwandte Seelen? − Die Künstler Heinrich Vogeler und
Ernst Müller-Scheeßel: zwei Möbelentwerfer zwischen Volkskunst,
Jugendstil und Moderne im Vergleich«
Referentin: Astrid Schneider-Kaschke
Eintritt frei

Freitag, 15. Dezember 2017, 17.00 Uhr, Barkenhoff
WORPSWEDER ADVENTSKALENDER: »Kerzenschein auf dem Barkenhoff«
Adventsstimmung im Innenhof – in den Feierabend mit Spekulatius und Glühwein

Samstag, 16. Dezember 2017, 15.00 Uhr, Große Kunstschau
WINTERHIGHLIGHT: »Kunst und Angewandtes – Bernhard Hoetger«
Sonderführung mit Hartmut Balke in der Großen Kunstschau mit anschließendem
Kaffee-Gedeck im Kaffee Worpswede
Mindestanmeldungen: ab 10 bis max. 20 Personen
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 15 Euro pro Person, darin enthalten: Führung, Museumseintritt und Kaffee-Gedeck im Kaffee Worpswede
Anmeldung unter: 04792 – 935820

Freitag, 21. Dezember 2017, 17.00 Uhr, Große Kunstschau
WORPSWEDER ADVENTSKALENDER: »Heinrich Vogelers Wintermärchen«
30-minütige, kostenlose Führung

Rückblick Sommer 2017: Sonderausstellungen

Paula Modersohn-Becker ist in diesen Monaten in aller Munde. Neben bedeutenden Einzelausstellungen im In- und Ausland hat der Film »Paula – Mein Leben soll ein Fest sein« wesentlichen Anteil daran. Die Worpsweder Museen nehmen das große Interesse an der Malerin zum Anlass, im Frühjahr und Sommer das künstlerische Leben in der Künstlerkolonie Worpswede um 1900 gleichsam mit den Augen Paula (Modersohn-) Beckers zu erkunden. Sie stellen den Ort und den Kreis der Künstlerinnen und Künstler vor, in den die junge Malerin eintauchte, als sie 1898 nach Worpswede zog. Auch wenn die Weltstadt Paris als Sehnsuchtsort und Inspirationsquelle zunehmend für sie an Bedeutung gewann und sie schon bald die Worpsweder Malerfreunde künstlerisch hinter sich ließ, blieben die Worpsweder Motivwelt und die hier geknüpften Freundschaften und Beziehungen prägend für ihr Leben und ihre Kunst. »Paulas Welt« in der Worpsweder Kunsthalle (12.3.-5.11.2017) und »Paulas Worpswede« in der Großen Kunstschau und im Barkenhoff (25.6.-5.11.2017) lassen Kunst und Leben im Worpswede dieser Jahre lebendig werden.

 

 

Veranstaltungshighlights in den Worpsweder Museen bis einschließlich 11. November 2017 hinweisen:

Sonntag, 05. November 2017, 12.00 Uhr, Große Kunstschau
MATINEE: Paulas Worpswede – »… es ist ein Wunderland«
Kostenlose öffentliche Führung (im Eintrittspreis enthalten!)
Dauer: 30 Minuten
(Hinweis: Dies ist der letzte Tag der Sonderausstellung.)

Sonntag, 05. November 2017, 15.00 Uhr, Worpsweder Kunsthalle
KÜNSTLERGESPRÄCH: »Linsenlos − Über die Camera obscura und die Erfindung der Herrografie«
mit dem Fotografen Volkmar Herre anlässlich der Ausstellung zum RAW17 Photofestival
Kostenlose öffentliche Veranstaltung (im Eintrittspreis enthalten!)
(Hinweis: Dies ist der letzte Tag der Sonderausstellung.)

Freitag, 10. November 2017, 17.00 bis 20.00 Uhr, Große Kunstschau
SONDERVERANSTALTUNG: »Unter der Lupe«
kindgerechte Familienführungen mit Gesa Jürß (Worpsweder Museumsverbund),
verlängerte Öffnungszeiten und freier Eintritt anlässlich des 3. Worpsweder Lichterfests
(Ab 17.30 Uhr finden im halbstündigen Takt kindgerechte Kurzführungen mit Hands-On-Stationen statt.)

Samstag, 11. November 2017, 16.30 Uhr, Barkenhoff
WINTERHIGHLIGHT: »Vogelers Wandel – Werk und Leben des Künstlers in der Sowjetunion«
Exklusives Angebot außerhalb der regulären Öffnungszeiten mit Hartmut Balke
Mindestanmeldungen: ab 10 bis max. 20 Personen
Dauer: 1,5 Stunden
Kosten: 10 Euro pro Person
Anmeldung unter: Tel.: 04792 – 935820

Veranstaltungshighlights in den Worpsweder Museen finden Sie unter: www.worpswede-museen.de/aktuell-in-den-museen/veranstaltungen.html