Aus historischem Blickwinkel steht Worpswede 2017 im Zeichen von „Paula“, Worpswedes berühmteste Malerin Paula Modersohn-Becker, die 1907, kurz nach der Geburt ihrer Tochter im Alter von nur 31 Jahren starb. Ausstellungshighlights, Führungen und Veranstaltungen nehmen Bezug auf Leben und Werk der Künstlerin, das der Kino-Film „Paula – Mein Leben soll ein Fest sein“, der Ende des letzten Jahres Premiere hatte, lebendig inszeniert hat. Noch bis zum 27. August ist der Film (120 min.) in Kombination mit Führung regelmäßig Samstag und Sonntag um 11.00 Uhr im Museum am Modersohn-Haus zu sehen. Mit dieser Hommage blickt das Museum zugleich auf sein 20-jähriges Bestehen.

Einen Spaziergang auf den Spuren der berühmten Malerin „Paula Modersohn-Becker“ in Worpswede, die heute als Wegbereiterin der Moderne gilt und die – unterbrochen von ihren Parisaufenthalten – fast 10 Jahre in Worpswede gelebt hat, bieten wir regelmäßig an. Dabei wird unter anderem ihre Grabstätte, die Kirche, ihr ehemaliges Wohnhaus und ein Museum besucht: jeweils am Samstag 20.05., 1.07.,19.08.,16.09. und 21.10.2017  um 13 Uhr und am Pfingstmontag 05.06.2017 um 11 Uhr. Der Spaziergang dauert circa 2 Stunden und kostet inklusive Museumsbesuch 14 Euro pro Person

Die Worpsweder Museen nehmen das große Interesse an der Malerin zum Anlass, im Frühjahr und Sommer das künstlerische Leben in der Künstlerkolonie Worpswede um 1900 gleichsam mit den Augen Paula (Modersohn-)Beckers zu erkunden. Sie stellen den Ort und den Kreis der Künstlerinnen und Künstler vor, in den die junge Malerin eintauchte, als sie 1898 nach Worpswede zog. Auch wenn die Weltstadt Paris als Sehnsuchtsort und Inspirationsquelle zunehmend für sie an Bedeutung gewann und sie schon bald die Worpsweder Malerfreunde künstlerisch hinter sich ließ, blieben die Worpsweder Motivwelt und die hier geknüpften Freundschaften und Beziehungen prägend für ihr Leben und ihre Kunst. Die Worpsweder Kunsthalle zeigt noch bis zum 10. September ihre Hommage an Paula Modersohn-Becker: „Paulas Welt – Annäherung an eine Legende“. Die Ausstellung in der Großen Kunstschau »… es ist ein Wunderland« führt ab 25. Juni an Paula Modersohn-Beckers Worpsweder Sehnsuchtsorte, wie sie sich zu Lebzeiten der Malerin darstellten. Und die Ausstellung im Barkenhoff »Eigentlich ist das ein Märchen … « illustriert anhand von Gemälden, Grafiken,Briefen und Fotografien die künstlerische Welt des Barkenhoff, wie Paula Modersohn-Becker sie um die Jahrhundertwende erlebte, und wirft ein Schlaglicht auf die vielfältigen Beziehungen der einzelnen »Familienmitglieder« zueinander.

Zur Orientierung  und Einstimmung auf die Hommage an Worpswedes berühmte Malerin Paula Modersohn-Becker ab Juni empfehlen wir den Blick auf die Websites der Ausstellungshäuser und ihre Institutionen.

Weitere Informationen und Tickets gibt es über die Tourist-Information für Worpswede und das Teufelsmoor: Tel. 04792-93 58 20 oder info@worpswede-touristik.de